H&M schmeißt Übergrößen aus dem Sortiment – Plus-Size-Blogger protestieren

Plus-Size-Blogger machen gegen den Konzern mobil

Schon kurz nachdem die Hamburger Morgenpost darüber berichtet, dass der schwedische Fashion-Gigant die Übergrößen aus seinen Läden verbannt, ist der Aufschrei groß. “Man folge damit den Bedürfnissen der Kund*innen”, heißt es auf RTL-Anfrage bei H&M. Doch dafür gibt es allerdings jetzt schon bei vielen nur Unverständnis und die ersten Plus-Size-Influencer machen gegen den Konzern mobil.

Online-Demonstration gegen das Modegeschäft

Erst vor kurzem startete Bloggerin Julia Kremer unter dem Namen “#respectmysize” eine Online-Kampagne, gegen die Diskriminierung von Dicken und nun das: Eines der größten europäischen Modehäuser reißt ihnen quasi die Klamotten vor der Nase weg. Das darf nicht sein, sagt sie: “Plus-Size-Mode ausschließlich online anzubieten, empfinde ich als einen Rückschritt. Es wäre viel schöner, wenn große Größen in das bestehende Sortiment integriert werden würden und man beim Shoppen mit Freunden auch etwas finden kann. Die Message von H&M gibt vielen Menschen das Gefühl im stationären Handel nicht erwünscht zu sein.”

Ist ein erweitertes Online-Angebot der Trost?

Wer heute also in einem H&M-Geschäft nach den Übergrößen sucht, wird vielerorts nur noch ein Schild finden, auf dem zu lesen ist, dass die Plus-Size-Kollektion online noch ausgebaut werden soll und es hier nichts mehr zum Greifen gibt. “Wir wünschen dir viel Spaß beim Shoppen”, steht darunter. Ob das eine junge Plus-Size-Dame motivieren wird in den Internet-Shop zu wechseln, bleibt fragwürdig. Und nachhaltig sei das auch nicht, sagt Julia Kremer.


Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel