"Abgekupfert" – Zyperns ESC-Auftritt sorgt für Diskussionen

Der 65. Eurovision Song Contest ist eröffnet! Barbara Schöneberger moderiert nach der Corona-Zwangspause aus Hamburg. Für Deutschland tritt Jendrik Sigwart an. Alle Informationen zum ESC finden Sie hier. 

“I Don’t Feel Hate”, wird Jendrik Sigwart am Samstagabend vor einem Millionenpublikum performen und damit Deutschland vertreten. Wie wird sich der Hamburger schlagen? Wie sind die Auftritte der anderen Länder? Wir halten Sie hier auf dem Laufenden. 

21.30 Uhr: Malta: Destiny mit “Je Me Casse”

Malta: Destiny mit “Je Me Casse”. (Quelle: Peter Dejong/AP/dpa)

Ob dies für Malta ein schicksalhafter ESC wird? Sängerin Destiny gewann bei der Malta-Version von “X Factor”. Outfit-technisch wird nach dem roten Outfit Russlands nun endlich mal wieder Silber und Glitzer geboten. Im Hintergrund blinken grelle Farben. Musikalisch gibt man sich weltoffen: Moderne Swingsounds gemixt mit R’n’B. Das Gewinke der Frau mit der Powerstimme soll wohl der Tanz sein, wirkt aber wie Kasperletheater.

21.26 Uhr: Russland: Manizha mit “Russian Woman”

Russland: Manizha mit “Russian Woman”. (Quelle: Peter Dejong/AP/dpa)

Manizhas Lied “Russian Woman” ist eine Kampfansage an das oft klischeebehaftete Frauenbild in Russland. Unterstützt wird sie auf der Videowand von einem Online-Chor hunderter russischer Sängerinnen. Neben der Musik setzt sich die 29-Jährige gegen häusliche Gewalt und für Flüchtlinge ein, zudem unterstützt sie die LGBTQ-Community. Das gefällt in Russland nicht jedem.

21.23 Uhr: Belgien: Hooverphonic mit “The Wrong Place”

Ein düsterer Sound aus Beglien: Die Band Hooverphonic, die seit 1995 aktiv ist und zu den bekanntesten Acts des Landes zählt, setzt mit dem Song “The Wrong Place” auf einen schlichten Auftritt ohne gigantische Bühnenshow. Besonders emotional sind die angsterfüllten Augen, die während des Auftritts an die Leinwand projiziert werden.

21.20 Uhr: Israel: Eden Alene mit “Set Me Free”

Israel: Eden Alene mit “Set Me Free”. (Quelle: Peter Dejong/AP/dpa)

Glitzer gibt’s auch beim Auftritt von Eden Alene aus Israel. Sängerin und Tänzer tragen viel Silber und etwas Schwarz. Zum Finale hin reißt sich Eden, die auch im Armeechor sang, das silberne Oberteil runter und steht in einem Netz-Body auf der Bühne, während sie die ganz hohen Töne trällert. Dafür gibt es noch mal eine Extraportion Applaus!

21.17 Uhr: Albanien: Anxhela Peristeri mit “Karma”

Albanien: Anxhela Peristeri mit “Karma” (Quelle: eurovision)

Haben wir dieses Outfit nicht eben schon gesehen? Albanien setzt auf einen ähnlichen Look wie Zypern. Ebenfalls im Glitzerbody performt Anxhela Peristeri ihre Balkan-Ballade “Karma”. Albanien hat bis jetzt noch nie beim ESC gewonnen, war bis jetzt auch erst zehn Mal im Finale dabei.

21.15 Uhr: Zuschauer lästern über “Lady-Gaga-Cover” von Zypern

Die Parallelen von Zyperns “El Diablo” und “Romance” von Lady Gaga sorgen auf Twitter für Spott.

21.10 Uhr: Zypern: Elena Tsagrinou mit “El Diablo”

Zypern: Elena Tsagrinou mit “El Diablo”. (Quelle: Peter Dejong)

Zypern macht den Auftakt: In dem Glitzerbody erinnert Elena Tsagrinou an den Toxic-Look von Britney Spears, der Song hingegen erinnert sehr an “Bad Romance” von Lady Gaga. Ihr Lied “El Diablo” handelt von einer Liebe zu einer Person, die so böse wie der Teufel ist.

21.05 Uhr: Corona-Pandemie erneut Thema in ESC-Moderation

Moderatorin Chantal Janzen: “Die Krise ist nicht vorbei, aber drei Stunden lang können wir uns davon erholen und Spaß haben.”

21 Uhr: Jendrik Sigwart will die Show genießen

Der deutsche ESC-Kandidat sagte vorab: “Ich bin sehr sehr entspannt, denn mein großes Ziel war es, hier mitzumachen, das habe ich erreicht. Deshalb genieße ich es jetzt einfach.”

20.55 Uhr: Kostüm von Schöneberger sorgt für Diskussionen

Barbara Schöneberger moderiert den Countdown zum ESC und wird zum insgesamt sechsten Mal verkünden, welches Land zwölf Punkte aus Deutschland erhält. Das Programm rückt zur Eröffnung aber schnell in den Hintergrund, denn das Outfit der 47-Jährigen zieht alle Blicke auf sich.

Das knallige Ensemble aus pinker Rüschenbluse mit Schärpe und Applikationen aus den Länderflaggen der Teilnehmer zum hohen schwarzglänzenden Rock, das Schöneberger gewohnt selbstironisch als “geschmacksmäßig auf dünnem Eis”, bezeichnet, sorgt auf Twitter für jede Menge Spott.

Samstag, 20.15 Uhr: Barbara Schöneberger scherzt zur Eröffnung über Corona

Die ESC-Moderatorin für Deutschland hat die Show im Ersten eröffnet. Seit 20.15 Uhr moderiert Barbara Schöneberger aus Hamburg und ist in diesem Jahr Corona-bedingt nur zugeschaltet. Der Contest in der Ahoy-Arena in Rotterdam findet vor rund 3500 Fans statt.

In ihrer Moderation witzelt Schöneberger über die Corona-Situation. Tenor: Die Auflagen sind so konfus, da sieht keiner mehr durch. Bei Twitter sorgte das direkt für Diskussionen.

Freitag, 11.30 Uhr: Das ist die Startreihenfolge

Nach dem ersten und zweiten Halbfinale am Dienstag und Donnerstag steht nun auch die Startreihenfolge für den diesjährigen Wettbewerb statt. Den Anfang macht Zypern mit Elena Tsagrinou. Jendrik Sigwart wird für Deutschland an Startposition 15 antreten.

  1. Zypern
  2. Albanien
  3. Israel
  4. Beglien
  5. Russland
  6. Malta
  7. Portugal
  8. Serbien
  9. Großbritannien
  10. Griechenland
  11. Schweiz
  12. Island
  13. Spanien
  14. Moldau
  15. Deutschland
  16. Finnland
  17. Bulgarien
  18. Litauen
  19. Ukraine
  20. Frankreich
  21. Aserbaidschan
  22. Norwegen
  23. Niederlande
  24. Italien
  25. Schweden
  26. San Marino

Freitag, 09.21 Uhr: Diese Länder sind im Finale

Die Finalisten für den Eurovision Song Contest stehen fest. Neben den Big Five – Deutschland, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Italien – sind auch die Niederlande automatisch im Finale. Beim letzten ESC hatte der niederländische Sänger Duncan Laurence gewonnen. Deshalb findet der Wettbewerb dieses Jahr in Rotterdam statt.

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Auch diese Länder sind im Finale dabei: Zypern, Albanien, Israel, Belgien, Russland, Malta, Portugal, Serbien, Griechenland, Schweiz, Island, Moldau, Finnland, Bulgarien, Litauen, Ukraine, Aserbaidschan, Norwegen, Schweden und San Marino.

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