Bewerben in der Krise: 92 Prozent schwören auf Videokonferenz

Bewerbungsgespräche per Videokonferenz gehören zur „neuenNormalität“.

In der Corona-Krise gehören sie, so das Ergebnis eineraktuellen Onlineumfrage der Plattform Karriere.at, zur viel ­zitierten „neuenNormalität“: Bewerbungsgespräche per Videokonferenz. 92 Prozent derösterreichischen Arbeitnehmer können sich damit anfreunden bzw. hatten schoneinmal eines. Der Großteil der Unternehmen bietet inzwischen diese Form desInterviews an.

„Ist ein Online-Jobinterview für dich vorstellbar?“, wolltedas Karriereportal von seinen Usern wissen. Mehr als ein Drittel (34 Prozent)der 581 Beteiligten antwortete, bereits eines gehabt zu haben. Für 58 Prozentwäre es „eine Überlegung wert“. Gerade einmal drei Prozent können mit dieserForm des Bewerbungsgesprächs eher wenig anfangen. Nur fünf Prozent antwortetenmit einem klaren Nein, sie wollen ausschließlich persönliche Interviews. DerGroßteil der heimischen Unternehmen führt die Gespräche nach eigenen Angabenper Internet durch: „Wir haben alles auf online umgestellt“, erklärten 59Prozent der 116 befragten HR-Manager, Geschäftsführer und Führungskräfte. ZehnProzent wickeln die Termine telefonisch ab. 17 Prozent überlegen noch einengangbaren Weg. Bei immerhin 14 Prozent der Betriebe finden aktuell keineJobinterviews statt.

Ermutigendes Zeichen

„Ungewohnte Situationen erfordern für manche ungewohnteWege“, sagt Thomas Olbrich, Chief Culture Officer bei karriere.at.„Video-Bewerbungsgespräche sind gerade jetzt sowohl für Arbeitnehmer als auchArbeitgeber besonders wertvoll und werden laut den Ergebnissen unserer Umfrageauch aktiv genutzt. Ein deutliches und ermutigendes Zeichen für dieFlexibilität der österreichischen Berufswelt in Krisenzeiten.“

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