Camping-Waschmaschine: Was können die kleinen Helfer für Unterwegs?

Eine Camping-Waschmaschine sorgt in einem längeren Campingurlaub vorher für entspanntes Packen und währenddessen immer für frische Wäsche. Klingt gut, oder? Doch welche Maschine ist für Sie die richtige? Welche Varianten gibt es und worauf müssen Sie beim Kauf achten? Viele Fragen – wir haben die Antworten.

Camping-Waschmaschine: Welche Varianten gibt es?

Grundsätzlich kann man zwei Arten von Camping-Waschmaschinen unterscheiden: mit Strom oder ohne Strom und dafür mit Muskelkraft. Die Entscheidung zwischen diesen beiden Möglichkeiten dürfte Ihnen sicherlich recht einfach fallen – je nachdem, ob Sie ein Modell für den Campingplatz mit Stromanschluss, einen Campervan-Ausflug oder einen Urlaub im Zelt suchen. Zusätzlich zur Betriebsart unterscheiden sich die Modelle primär anhand folgender Kriterien:

  1. Fassungsvermögen
  2. Schleudermöglichkeiten

Diese 4 Camping-Waschmaschinen eignen sich für Ihren Urlaub

Die einfachste Variante, um in einer handlichen Camping-Waschmaschine seine Garderobe zu reinigen, ist solch eine Art Waschtasche, wie diese hier von Scrubba. Sie brauchen weder Strom noch viel Platz beim Transport. Flach zusammengelegt nimmt sie kaum mehr Raum ein als ein Stück Butter. Die Handhabung ist dann auch denkbar einfach: Sie befüllen den Waschbeutel mit ein, zwei, drei Kleidungsstücken, Wasser und Reinigungsmitteln, schließen ihn sorgfältig entsprechend der Anleitung und reiben dann die Kleidungsstücke im Inneren gegen das integrierte Waschbrett. Danach nur noch ausspülen und schon kann Ihre Wäsche zum Trocknen aufgehängt werden. Das ist allerdings der eine Nachteil, den diese Version einer Camping-Waschmaschine mit sich bringt: Die Wäsche kommt tropfnass aus der Waschtasche; eine Art Schleuderfunktion gibt es bei diesem Modell nicht. Dennoch: Für Sommerurlaube, bei denen die Wäsche schnell trocknet, ist die Waschtasche eine platz- und geldsparende Lösung.

Ähnlich kompakt und gut zu transportieren ist die faltbare Mini-Waschmaschine. Der Unterschied: Hier haben Sie ein Gerät, das zum einen eine Stromquelle braucht, dafür aber auch selbstständig wäscht und schleudert. Mit einer Kapazität von 1,5 Kilogramm Wäsche dürften Ihre wichtigsten Kleidungsstücke schnell und einfach gereinigt werden. Sobald die Camping-Waschmaschine getrocknet ist, können Sie sie zum Verstauen oder Transport wieder zusammenfalten.

Mit der Camping-Waschmaschine von Genialo sind Sie von Stromquellen komplett unabhängig. Mittels Ihrer Muskelkraft kurbeln Sie ganz einfach selbst und übernehmen den elektrischen Antrieb. Das Maß der Maschine ist größer als beim Waschbeutel; dafür können Sie nach dem Ablassen des Wassers noch einmal kräftig kurbeln und somit den Schleudergang starten. Das Ergebnis: deutlich trockenere Wäsche und eine entsprechend kürzere Trocknungszeit. Die Bedienung ist auch hier simpel. Befüllen Sie die Camping-Waschmaschine mit Wäsche, Wasser und Waschmittel, kurbeln Sie und lassen Sie über den beigefügten Schlauch das Schmutzwasser einfach in ein Waschbecken oder ähnliches ab.

Die Camping-Waschmaschine von Adler ist sicherlich nichts für eine Woche Campingurlaub. Aber gerade für Dauercamper oder mehrwöchige Reisen mit einem Wohnmobil bietet sich der Toplader super an. Mit einem Fassungsvermögen von bis zu drei Kilogramm Wäsche, einer Abstellautomatik und der Schleuderfunktion bietet das Gerät wichtige Pluspunkte. Bedenken Sie jedoch, dass Sie zum Betrieb eine Stromquelle benötigen.

Worauf müssen Sie bei einer Camping-Waschmaschine achten?

Neben der Betriebsart und Ihren Platzkapazitäten gibt es eigentlich nichts weiter zu beachten. Camping-Waschmaschinen sind super für gelegentliche Campingurlaube. Für einen dauerhaften Betrieb sollten Sie jedoch eventuell doch nach einer Alternative suchen. Für eine dauerhafte Nutzung gibt es umweltverträglichere Möglichkeiten, die auch Energie- und Wasserkosten sparen. Zudem sind die Camping-Waschmaschinen nicht auf einen Dauerbetrieb ausgerichtet und halten dementsprechend nicht so lange wie eine herkömmliche Waschmaschine.

Apropos Umweltverträglichkeit. Sollten Sie für das Schmutzwasser keinen Abfluss zur Verfügung haben, achten Sie möglichst darauf, ein Waschmittel zu nutzen, das abbaubar ist. Das Schmutzwasser sollte dann fern von einem natürlichen Gewässer entsorgt werden. So können die Bakterien im Boden die Bestandteile des Waschmittels zersetzen und es gelangt nichts ins Grundwasser. Gut für uns Menschen und die Umwelt. 

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