Durch Weiterbildung zum Karrieresprung

Die sich stetig verändernden Anforderungen in der Arbeitswelt zwingen Arbeitnehmer dazu, sich konstant weiterzubilden. Dabei können Zusatzqualifikationen auch zum Sprungbrett für die Karriere werden.

Durch neue Technologien, aber auch geänderte Prozesse oder sich wandelnde Arbeitsaufgaben ergibt sich für Arbeitnehmer(innen) die Erfordernis, lebenslang zu lernen und sich fortzubilden. Hat man für sich selbst einen Bedarf erkannt, sollte man sich gründlich Gedanken machen, welches Ziel man mit der Weiterbildung verfolgen will. Geht es um eine Erweiterung der Fachkenntnisse oder um das Handwerkszeug für eine Führungsposition?Hier sollte man ehrlich mit sich sein und überlegen, wo die eigenen Stärken liegen, bevor man sich mit konkreten Angeboten befasst.

Zahlreiche Optionen

Viele Unternehmen haben den Wert von kontinuierlichen Weiterbildungen für ihre Mitarbeiter(innen) erkannt und bieten ein vielfältiges internes Schulungsprogramm. Wer hier nicht fündig wird, dem bietet sich der Weg einer privat organisierten Weiterbildung. Auch hier gibt es aber manchmal die Möglichkeit, mit dem Arbeitgeber eine Teilfinanzierung zu vereinbaren oder aber sich bei Stellen wie dem WIFI oder dem AMS über Förderungsoptionen zu informieren. Mit Angeboten wie Bildungskarenz, Bildungsteilzeit oder Weiterbildungsgeld stehen je nach individueller Situation und Bildungsziel verschiedene Instrumente zur Unterstützung von bildungswilligen Arbeitnehmer(inne)n bereit.

Lernen im digitalen Zeitalter

Vor allem größere Unternehmen verfügen inzwischen oft über breite Schulungsangebote für Mitarbeiter(innen)oder sogar eine eigene Akademie, die Weiterbildungen organisiert oder teils auch selbst entwickelt. Dabei geht der Trend zu digitalen Lernformen wie Webinaren oder auch Selbstlernmodulen, die zeitlich und räumlich flexibel absolviert werden können. Auch breit aufgestellte Bildungsinstitutionen wie das WIFI setzen zunehmend oder ergänzend auf digitale Lernplattformen. Daneben existieren zahlreiche Onlineportale, die digitale Kurse zu einer Vielzahl an Themen bieten. Hier ist es allerdings besonders wichtig, auf die Qualität und Seriosität des jeweiligen Anbieters zu achten.

Breite Angebotsvielfalt

Wer an beruflicher Weiterbildung interessiert ist, findet in Vorarlberg ein breites Angebot vor. Zentrale Anlaufstellen sind hier das WIFI, das rund 1800 verschiedene Kurse im Programm hat, sowie das BFI der Arbeiterkammer Vorarlberg. Daneben finden sich auch im Kursbuch der Volkshochschulen berufsrelevante Weiterbildungen. Einen besonderen Fokus hat der Digital Campus Vorarlberg, der Arbeitnehmer für den digitalen Wandel fit machen will und neben Kursen zum Thema Programmieren oder digitale Transformation auch Online-Studiengänge mit akademischem Abschluss anbietet. Auch viele Studiengänge der FH Vorarlberg lassen sich parallel zum Beruf absolvieren.

Mit Bildung zum Erfolg

Ob Präsenzkurs, digitales Seminar oder berufsbegleitendes Studium: Eine relevante Weiterbildung zahlt sich oft aus und kann zum Sprungbrett für die Karriere werden. Dabei geht es oft um mehr als die fachliche Weiterqualifizierung. Wer sich neben dem Beruf weiterbildet, zeigt damit nämlich nicht nur, dass er sich für sein Fachgebiet interessiert und neuen Entwicklungen aufgeschlossen gegenübersteht, sondern beweist zugleich, dass er auch über wichtige Soft Skills wie Belastbarkeit, Durchhaltevermögen und Organisationsfähigkeit verfügt.

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