Faangs: Album „TEETH OUT" sowie neue Single „DON'T BLAME ME"

FAANGS letzte Single „I DON’T CARE“ bescherte der 22-Jährigen eine weitere Welle der Begeisterung und bestätigte sie einmal mehr als unverzichtbares neues Talent, mit ihrer devil-may-care-Attitüde und einer Einzigartigkeit, die mit ihrem auffälligen Äußeren durchaus mithalten kann. Außerdem hat sich eine ganze Reihe großer Namen schon ihr Talent zu Nutze gemacht, so war sie die Co-Autorin für die Ashnikko/Grimes Kollaboration „Cry“, lieferte verruchte Rhymes für Felix Jaehns „SICKO“ und verstand sich auf Anhieb gut mit Rico Nasty während ihrer gemeinsamen Sessions für „Own It“.

Jetzt fühlt die in Los Angeles lebende kanadische Künstlerin der Popkultur gehörig auf den Zahn und veröffentlicht ihr neues 13-Track-Projekt „TEETH OUT“ sowie die neue Single „DON’T BLAME ME“. Beide Veröffentlichungen sind ab sofort über ihr TEETH OUT-Imprint in Zusammenarbeit mit Sony Music Germany und Columbia Records erhältlich.

Auf „TEETH OUT“ stellt FAANGS Konflikte und Widersprüche dar und macht sie sich zu eigen – eine Haltung, welche die vorangegangenen Tracks „RELAPSE“, „I DON’T CARE“, „I’M A LITTLE“ und „HUH“ für Hörer:innen unverzichtbar macht. Ihre auffallend futuristische Musik ist eine Mischung aus Einflüssen, die zwischen Trap, Pop und Rockstar-Attitüde eine gemeinsame Plattform finden, während ihr Sinn für High/Low-Fashion ihr Neon- & Dreck-Faible unterstreicht: zurückgegelte Haare und ein Yves Saint Laurent Anzug, vor einem brennenden Auto stehend oder in einer Marmorvilla mit ihren Go-Go-Stiefeln auf dem Tisch.

FAANGS sagt: „Dieses Projekt ist eine Kombination aus zwei Dingen. Ich sage ‚Verarsch mich nicht‘ und gleichzeitig sage ich ‚Ich bin abgefuckt auf kaputte Art und Weise‘. Das sind die beiden Mauern, die ich auf- und abbauen musste, um die Welt zu schaffen, die ich schaffen wollte. Es gibt so viele Tage, an denen man an sich selbst zweifelt, an denen man aufgeben will – aber dann stolziert man in einen Club und bringt die Scheiße zum Laufen. Wir alle haben beide dieser Seiten in uns, und mir geht es um genau diese Gegenüberstellung.“

Auch mit „DON’T BLAME ME“ bleibt FAANGS ihrer unberechenbaren Linie treu, indem sie ihrem furiosen Flow freie Bahn lässt und gleichzeitig mit raffinierten Vocals ihre Hörerschaft auf Trab hält. Es ist fast schon eine Alternative zum Alt-Pop, wie der Track wummernde Trap-Beats mit den süßen, harmonischen Klängen des Klaviers vereint – weit entfernt von den üblichen schillernden Synthies und schrägen Drum-Patterns.
Vom Konzept her fühlt sich „DON’T BLAME ME“ wie eine Fortsetzung von „I DON’T CARE“ an. Während der letzte Track darin schwelgte, noch immer unter der vergangenen Nacht zu leiden, suggeriert „DON’T BLAME ME“, dass jemand möchte, dass sie die Verrücktheiten des vergangenen Abends wiedergutmacht. Aber da FAANGS nun mal FAANGS ist, wird das schlichtweg nicht passieren.

Dazu erzählt FAANGS: „‚DON’T BLAME ME‘ ist einer meiner absoluten Lieblingssongs. Er hat diese freche Energie. Es ist definitiv genau DIE Art von Song, den man ordentlich aufdreht und sich dazu wie eine Bad Bitch fühlt!“

Als alleinige Autorin des Songtextes von „DON’T BLAME ME“ hat FAANGS die Musik zusammen mit den Produzenten Digital Farm Animals (Anne-Marie, Louis Tomlinson) und den Grammy-nominierten The Invisible Men (Charli XCX, Madison Beer) geschrieben.

FAANGS vereint die konfrontativsten Elemente von Hip-Hop, Alt-Pop und Rock in einem zähnefletschenden Paket und macht Tracks, die sich wie ein Soundtrack für all die Träumer, Außenseiter und Misfits anfühlen, die die dunkle Untergrundszene von Los Angeles bevölkern. Thematisch stehen vorherrschend Party-Exzesse im Fokus, aber es ist das Ergebnis von hingebungsvoller und harter Arbeit: eine lange Reise mit endlosen Sessions, Songwriting-Experimenten und dem ständigen Bestreben nach dem großen Durchbruch.

Foto: (c) Roberto Brundo

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