Gefragt wie nie zuvor

Das Symphonieorchester Vorarlberg wirkt heuer in fünf Produktionen mit.

Seit Jahrzehnten gibt eseine gut funktionierende Partnerschaft der Bregenzer Festspiele mit demSymphonieorchester Vorarlberg, das meist drei Produktionen übernimmt. In diesemSommer nun ist, nicht zuletzt durch die besonderen Umstände der Pandemie, allesanders und das Orchester mit fünf Produktionen gefragt wie nie zuvor.

Die im Vorjahr wegeneines Corona-Falles im Ensemble des Opernstudios abgesagte Produktion „DieItalienerin in Algier“ von Rossini wurde heuer quasi als Ouvertüre vorFestspielbeginn an drei Abenden nachgeholt. Dazu kommt eine weitere, reguläreAufführungsserie im Opernstudio ab 15. August an drei Abenden imKornmarkttheater mit Joseph Haydns „Armida“. Dass dabei wieder wie bei der„Italienerin“ Jonathan Brandani dirigiert, freut die Musiker, hat er sich dochimmer wieder sehr lobend über das SOV geäußert. Neben der Festmesse inHerz-Jesu und einem zeitgenössischen Kammerkonzert im KUB mit Ena Brennonbringt die traditionelle Matinee des SOV am letzten Festspielsonntag mit einemfordernden russischen Programm von Strawinski, Prokofjew und Tschaikowsky unterChefdirigent Leo McFall besondere Aufgaben für die Musiker.

120 Musikerinnen und Musiker

GeschäftsführerSebastian Hazod und seinem Team steht für die Erfüllung dieser vielfältigen Aufgabenein Pool von 120 Musikerinnen und Musiker aus der Region zur Verfügung: „DasSOV zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es kein Dienstrad gibt. Essitzen daher alle Musiker einer Produktion in jeder Probe und jedem Konzert.Das bedeutet in diesem Sommer besonders dann eine Anforderung, wenn sich wieMitte August zwei Produktionen überlappen, wenn also die Vorstellungen zu‚Armida‘ und die Proben zur Matinee am selben Tag statt­finden.“ JU

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel