Gemeindeamt Weiler hat neues Zuhause

Vor Kurzem ist das Gemeindeamt in das ehemalige Arzthaus umgezogen.

Wo früher der Arzt ordiniert hat, ist jetzt der Bürgermeister mit seinemGemeindeamtteam untergebracht. Seit Ende Mai befindet sich das GemeindeamtWeiler im ehemaligen Arzthaus. Ob es eine dauerhafte oder vor-übergehendeLösung ist, wird sich erst weisen. „Es ist beides vorstellbar. Von der Größeund Aufteilung ist das Haus auf jeden Fall sehr geeignet – wir mussten nurkleine Anpassungen vornehmen“, sagt Bürgermeister Dietmar Summer, dessen Büroim ersten Stock untergebracht ist. Daneben befindet sich in der ehemaligenElternberatung ein kleines Sitzungszimmer für bis zu 15 Personen. „DieGemeindevertretungssitzungen werden wir weiterhin im Gemeindesaal oder bei derFeuerwehr abhalten“, erklärt Dietmar Summer.

BarrierefreiesGemeindeamt

Im Erdgeschoß sind Bürgerservice, Amtsleiter, soziale Anlaufstelle undSanitärräume unterbracht. Im Dachboden befindet sich das Gemeindearchiv. DieEingangssituation wurde zum Ursprung – mit Haupteingang und Mittelgang –zurückgeführt. Auf Barrierefreiheit war schon bei der Sanierung des Arzthausesvor ein paar Jahren geachtet worden. Im Inneren wurden einige Adaptierungenvorgenommen, Verbindungstüren geschlossen und kleinere Reparaturendurchgeführt. Außerdem wurde frisch ausgemalt und es mussten neue Möbel angeschafftwerden. „Inklusive Möblierung sind Kosten von 262.000 Euro angefallen. Wirbekommen aber noch verschiedene Förderungen in einem Gesamtausmaß von rund 35Prozent“, erklärt Bürgermeister Summer.

Konzept fürGemeindehaus

Hintergrund für den Umzug des Gemeindeamtes war das Anliegen, dasbestehende und in die Jahre gekommene Gemeindehaus für die geplanteUmgestaltung oder Sanierung freizuspielen. „Wir hätten sonst ein Ausweichlokalsuchen müssen. Es hat sich daher perfekt ergeben, dass das Arzthaus jetzt aufgrundder neuen Arztpraxis in der neu errichteten Dorfmitte frei wurde“, so Summer.Die Pläne für das ehemalige Gemeindeamt wurden noch nicht fixiert – hierstartet man jetzt erst den Prozess. Dabei gilt es herauszufinden, welcheNutzungen möglich, wünschenswert oder notwendig sind. Es könnte einmultifunktionaler Gemeindesaal eventuell mit Mittagstisch entstehen. „Es gibtverschiedene Ansätze von Sanierung bis Abriss und Neubau. Es ist jedoch auchalles eine Frage der Finanzierung – der Rechnungsabschluss vom letzten Jahrzeigt, dass die Finanzen angespannt sind“, führt Bürgermeister Dietmar Summeraus. 

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