Gesund und Glücklich: 5 Lebensmittel, die für Glücksgefühle sorgen

Grüner Tee, Pilze & Co. – Können bestimmte Lebensmittel Glücksgefühle in uns auslösen und das Depressionsrisiko senken? Studien belegen: Es geht! Sie können sich also gesund und glücklich essen – Ja, wirklich! Bestimmte Nahrungsmittel wirken sich positiv auf unsere Stimmung aus und können sogar Angst- und Stressgefühle reduzieren. Eigentlich nicht verwunderlich, woher sonst kommen wohl Ausdrücke, wie "Frustessen" oder "Nervennahrung" – Mal sehen, welche Lebensmittel sich besonders stark auf unsere Psyche auswirken und unsere Emotionen beeinflussen … 

Grüner Tee, macht gesund und glücklich

Die beliebteste Teesorte Asiens: Grüner Tee regt den Stoffwechsel an und macht wach – das wissen die meisten. Dass er, dank der enthaltenen Aminosäure L-Theanin gegen Depressionen helfen soll, ist jedoch vielen bislang unbekannt. In einer Studie von Shinsuke Hidese und Miho Ota, aus dem Jahr 2019 zeigt, dass durch den Hauptwirkstoff, das Getränk beruhigend wirkt und Ängste sowie Stress abbauen kann.  

Blaubeeren – ein blaues Wunder!

Das Superfood ist ein echter Stimmungsaufheller, dank der vielen Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die in der Blaubeere stecken. Das fand die britische Professorin für Psychologie, Claire Williams, heraus. An der University of Reading führte sie viele Studien über die Wirkung der Blaubeere auf den Köper und die Psyche durch. Dabei kam heraus, dass der regelmäßige Verzehr von Blaubeeren, Depressionssymptome reduzieren könne – ein wirklich blaues Wunder! Und die Beere bringt weitere schöne Nebeneffekte mit sich: Sie stärkt das Immunsystem, verbessert die Haut, wirkt entzündungshemmend und im Tee sollen sie sogar gegen Nervosität helfen. 

#pilzesammeln für mehr Glücksgefühle

Na, wann waren sie das letzte Mal Pilze im Wald sammeln? Die einen zieht der aktuelle Social-Media-Hype um das Pilzesammeln in den Wald, die anderen suchen nach dem ultimativen Glückspilz. Und das ist kein Spaß! Der Verzehr von Pilzen kann uns gesund und glücklich machen. Amerikanische Forschungen unter der Leitung des Penn State College of Medicine belegen: Wer regelmäßig Pilze in seine Mahlzeiten integriert, könnte ein geringeres Risiko haben, an Depressionen zu erkranken. Ausschlaggebend dafür, dass der Verzehr unserer psychischen Gesundheit zugutekommt, sind die entzündungshemmenden Nährstoffe, Vitamin B12 und Antioxidantien.  

Fisch, wenn die Laune im Keller ist

Wen gelegentlich schlechte Laune überkommt, der sollte sich einen leckeren Fisch zubereiten. Die Omega-3-Fettsäuren haben, laut einer finnischen Studie, eine ähnliche Wirkung, wie einige Antidepressiva. Demnach soll Fisch eine lindernde Wirkung auf Depressionen haben und vorbeugend wirken. Laut der Studie des amerikanischen Forschers Joseph Hibbeln von der Gesundheitsbehörde "National Institutes of Health", heißt es: Je mehr Fisch in einem Land verzehrt wird, desto seltener werden dort demzufolge Depressionen festgestellt. Eine These, die auch Mediziner der Qingdao-Universität in China in ihrer Studie belegen konnten. 

Joghurt, anstatt Schokolade

Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass der Darm eine wichtige Rolle für unser gesamtes Wohlbefinden spielt. Und tatsächlich können wir uns mit Milchsäurebakterien aus einem Tief holen. Mediziner aus Singapur und dem britischen Nottingham haben dazu ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift "Journal of Affactive Disorders" veröffentlicht und herausgefunden, dass Darmbakterien Stressreaktionen im Gehirn abmildern können und der Verzehr von Probiotika, egal ob in einem Joghurt oder Milchsäurebakterien als Tablette unser Befinden beeinflussen kann. Offen bleibt nur die Frage, warum Joghurt mit natürlichem Fettgehalt eine größere Wirkung hat als die Magervariante. Bei der nächsten Verstimmung vielleicht besser zum Joghurt greifen, anstatt zum Snickers. 

Wichtig: Menschen mit einer Angststörung oder einer Depression sollten eine Ernährungsumstellung als Ergänzung betrachten und nicht als Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden, wie eine Therapie oder mit Medikamenten. Sprechen sie vorher mit ihrem Arzt.

Verwendete Quellen: reading.ac.uk, ncbi.nlm.nih.gov, sciencedirect.com, jech.bmj.com

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel