Romy Schneiders Tochter: Deshalb will Sarah Biasini ihre Mutter vergessen

Sarah Biasini stellt sich den Geistern ihrer Vergangenheit

Schauspielerin Sarah Biasini (43) ist heute genauso alt, wie ihre berühmte Mutter Romy Schneider (†43), als diese am 29. Mai 1982 überraschend verstarb. Damals war Sarah erst fünf Jahre alt, heute scheint sie endlich bereit, den Verlust ihrer Mutter zu verarbeiten. Gefühle, die sie jetzt in ihrem Buch “La beauté du ciel (zu deutsch: Die Schönheit des Himmels)” niedergeschrieben hat. Vor allem eine Aussage trifft dabei mitten ins Herz.

Sarah Biasini: "Sie Mutter zu nennen, ist das Schönste auf der ganzen Welt"

“Niemand will meine Mutter vergessen, außer mir”, schreibt sie dort bewegende Zeilen. “Alle wollen an sie denken, nur ich nicht. Niemand würde mehr weinen als ich, wenn ich beginne, an sie zu denken.” Doch so hart wie diese Aussagen klingen, sind sie nicht gemeint. Denn Sarah erklärt, nicht ihre Mutter, sondern die berühmte Schauspielerin vergessen zu wollen. “Die Schauspielerin interessiert mich nicht. Mich interessiert nur meine Mutter. Sie Mutter zu nennen, ist das Schönste auf der ganzen Welt.”

Als kleines Mädchen in einer Welt aufzuwachsen, in der ihre berühmte Mutter allgegenwärtig, aber trotzdem nicht greifbar für sie ist, war sicher nicht leicht. Oft habe Sarah daher versucht, die Verbindung zu Romy zu kappen. “Wie oft habe ich mit ‘nein’ geantwortet, wenn ich auf der Straße von Leuten (…) gefragt wurde, ob ich ihre Tochter sei. Ich wollte Frieden!”, schreibt sie in ihrem Buch weiter.

Heute steht Sarah Biasini positiver im Leben

Einen Frieden, dem sie heute offenbar näher ist. Lange blieb ihr Kinderwunsch unerfüllt, vor zwei Jahren kam dann endlich Töchterchen Anna Rosalie zur Welt. Möglicher Blockadenlöser damals: Die Wiederherrichtung des Grabs von Romy Schneider, bei welcher Sarah als Erwachsene erneut Abschied von ihrer Mutter nehmen konnte. Zwar ist es wohl gerade die Zeit als Neu-Mama, in der man sich mit der eigenen Mutter austauschen möchte. Sarahs Vater Daniel Biasini (72) sieht jedoch trotzdem positive Veränderungen in seiner Tochter. “Ich bin froh zu sehen, wie das Schreiben über ihr Innerstes Sarah freier gemacht hat”, verrät er im Interview mit BILD. “Sie steht jetzt noch glücklicher in ihrem Leben.”


Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel