Studie: Diabetes-Risiko von Hunden hängt vom Herrchen ab

Britische Studie beobachtet 175.000 Hundehalter

Kennen Sie noch die lustige Szene aus Disneys Klassiker “101 Dalmatiner”, in der Hunde und ihre Herrchen oder Frauchen aussehen wie Zwillinge? Klar, das war etwas übertrieben, aber dass sich der Lifestyle eines solchen Gespanns einander anpasst, ist nichts Neues. Laut einer britischen Studie haben Hund wohl ein höheres Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken, wenn ihre Besitzer bereits erkrankt sind. Insgesamt 175.000 Hundebesitzer und ihre Vierbeiner wurden hierfür über einen Zeitraum von sechs Jahren beobachtet und die gesundheitlichen Daten ausgewertet.

Häufig gleiche Essgewohnheiten

Hunde, deren Besitzer an Diabetes litten, hatten laut den Forschern eine 28 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit ebenfalls zu erkranken. Das liegt wohl daran, dass Hund und Herrchen einen ähnlichen Lifestyle teilen. Bewegungsgewohnheiten aber vor allem das Snackverhalten ähnelten bei den Probanden und ihren Vierbeinern.

Die Experten erklären sich die gleichen Gewohnheiten so, dass häufig der Besitzer isst und dann ebenfalls etwas für den Hund abfällt. In der Studie heißt es: “Die Verwendung und der Zeitpunkt von Leckerlis wurden mit dem Gewicht der Besitzer in Verbindung gebracht.”

Die Forscher untersuchten auch 23.000 Katzenbesitzer und stellten fest, dass es keinen ähnlichen Zusammenhang gab, da Katzen distanzierter sind.

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