Ben Johnston von „Biffy Clyro“: „Politik ist inzwischen einfach omnipräsent“

Mitte August haben “Biffy Clyro” mit drei Monaten Verspätung ihr achtes Studioalbum “A Celebration of Endings” rausgebracht. Das Album blickt eher auf äußere Prozesse, als auf persönliche Erlebnisse. Außerdem klingt es eher politisch, und das, obwohl „Biffy Clyro“ sonst eher nicht für politische Texte bekannt sind.

Im Interview mit „genreisdead.de“ sagte Ben Johnston dazu: „Ich glaube nicht, dass wir Angst hatten. Ich denke aber, dass Politik inzwischen einfach omnipräsent ist. Wenn du jetzt über dein Leben etwas schreibst, dann beinhaltet auch das Politik, weil jeder irgendwie davon betroffen ist. Als ich aufgewachsen bin, war das noch etwas anders. Aber heutzutage musst du irgendwie politisch sein, weil es einfach vor deiner Tür passiert.“

Er fügte noch hinzu: „Es ist schon krass, wie sehr sich die politische Landschaft seit meiner Kindheit verändert hat. Dinge, die man für selbstverständlich hält, wie Empathie, Gemeinschaft, einfach Nettigkeit und keine schlechte Person zu sein, scheinen heutzutage langsam aufzuhören. Das ist nicht richtig, dass das passiert und man kann das nicht gutheißen.“

Foto: (c) Warner Music

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