Echte Naturburschen: Wacken Open Air kauft Waldstück

Naturschutz ist Rock’n’Roll! Wie das geht, das zeigen die Macher des berühmten Wacken Open Air. Die haben sich jetzt ein großes Stück Wald gekauft und wollen es unter anderem auf den Klimawandel vorbereiten. Das berichtet „metal-hammer.de“. Rund acht Hektar ist die Waldfläche groß. Doch das Klimawandelprojekt ist nur ein Teil der neuen Initiative des Festivals.

Im offiziellen Statement auf „wacken.com“ heißt es, sie wollen den Wald zugleich „behutsam in das Festivalgelände integrieren. Unser Ziel ist, mit diesem Vorhaben gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wir erweitern das Festivalgelände um eine zusätzliche Fläche, gleichzeitig geben wir einem wertvollen regionalen Ökosystem Sicherheit für die Zukunft.“ Wie genau die Wacken-Macher diese beiden Ziele umsetzen wollen, haben sie noch nicht erklärt. Allerdings gehen sie mit ihrem Engangement in die Vollen. Über die Initiative hinaus, haben die Festival-Macher zusammen mit „Forest Gum“ ein spezielles „W:O:A“-Kaugummi herausgebracht. Das ist nicht nur umweltfreundlich und erfrischt den Atem, sonders es leistet auch einen wichtigen Beitrag: Für jede verkaufte Packung, wird ein neuer Baum gepflanzt.

Bereits im Dezember 2019 haben die Wacken-Macher ihr Engagement für den Wald begonnen. Gemeinsam mit dem WWF Deutschland gelang es ihnen, eine Fläche Küstenregenwald in der Größe des Festival-Infields aufzuforsten. Eine Fortsetzung dieser Kooperation wird aktuell vorbereitet.

Foto: (c) FirstNews / Ingo Höchsmann

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