Gentleman wurde in Shorts und Schlappen an der Tankstelle vergessen

Ein Titel auf seinem neuen Album heißt „Schöner Tag“. Darin erzählt Gentleman zusammen mit Sido ziemlich absurde Geschichten.

Im Interview mit „musikexpress“ verriet der 45-Jährige, ob da was Wahres dran ist. Er sagte: „In meinem Fall ja. Ich toure seit 20 Jahren und es gab noch keinen, der nicht mal irgendwann an der Tanke stehen gelassen wurde. Das passiert meistens um 6 Uhr morgens, der Bus hält irgendwo, der Manager ist in seinen Laptop vertieft und irgendeiner schleicht sich raus um auf Klo zu gehen. Keiner kriegt es mit und alle denken die Person schläft einfach oben in ihrer Kajüte und der Bus fährt weiter. Und wenn man dann wie ich einmal nur Shorts und Schlappen und kein Telefon dabei hat, wird es kompliziert. Dann leihe ich mir ein Telefon, habe aber keine Nummer im Kopf und werde panisch. Dann wollte ich ein Taxi nehmen, der Fahrer glaubte mir die Geschichte aber nicht. Das ist alles tatsächlich so passiert. Sido müsste Dir seine Story selbst verraten. Die Scheidung mit seiner Frau ist ja öffentlich bekannt – aber ich weiß jetzt nicht, ob sie wirklich den Nintendo mitgenommen hat.“

Sein Album die „Blaue Stunde“ beschreibt den Übergang zwischen Dämmerung und Nacht. Auf die Frage, ob auch er sich in einer musikalischen Übergangsphase befindet, sagte Gentleman: „Vielleicht. Mir ist der Titel in den Kopf gekommen, als ich schon fast verzweifelt war. (…) ‚Blaue Stunde‘ war letztlich ein Song, der es nicht aufs Album geschafft hat. Der Titel beschreibt für mich einen Ort zwischen Möglichkeit und Wirklichkeit.“

Foto: (c) Universal Music / Pascal Buenning

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