Heino hält sich für den Retter deutscher Volkslieder

Heino ist überzeugt, dass er zahlreiche deutsche Volkslieder im Alleingang gerettet hat.

In einem Interview mit dem „FAZ“-Magazin sagte der Schlagerstar: „Wenn es Heino nicht gegeben hätte, wären Lieder wie ‚Am Brunnen vor dem Tore‘ oder ‚Ännchen von Tharau‘ vielleicht nicht mehr da. Das waren alles Hits, die keiner mehr kannte und die ich wieder aus der Versenkung geholt habe.“ Dass einige Lieder aus seinem Repertoire auch von den Nazis gesungen wurden, störe ihn nicht. Heino sagte weiter: „Dafür können doch die Lieder nichts, dass die Nazis sie missbraucht haben! Ich habe von Anfang an gewusst, dass es viele Vorbehalte gegenüber manchen Volksliedern gegeben hat. Deshalb habe ich in den ersten fünfzehn Jahren kein einziges Interview gegeben. Mir war klar, dass ich nicht über Lieder diskutieren darf, nicht darüber, wo sie herkommen oder wer sie gesungen hat.“

Auf die Frage, ob er umstrittene Auftritte wie in Südafrika während des Apartheid-Regimes im Nachhinein bedauere, sagte Heino: „Wenn ich heute darüber nachdenke, dann muss ich sagen: Okay, hätte ich vielleicht lieber nicht machen sollen.“

Foto via MCS: (c) Dominik Beckmann

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