Rea Garvey und seine Flucht in eine musikalische Traumwelt

Aktuell wünscht sich wohl jeder gerne in eine Fantasiewelt, fernab von Homeoffice, Homeschooling, Kontaktverboten oder generell fernab von Corona. Das macht Rea Garvey. Mit seinem neuen Album „Hy Brasil“ flüchtet sich der 47-Jährige auf eine Insel, die er aus seiner Kindheit kennt.

Im Interview mit „Krone.at“ sagte er: „Es ist der Name einer Insel, die im 13. Jahrhundert im westlichen Irland entdeckt wurde und im 17. Jahrhundert wieder verschwand. Diese Geschichte haben wir als Kinder immer gehört, weil es der Sitz der Königin war und die Elfen dorthin flogen, um jung zu bleiben. Für mich war es ein Sehnsuchtsort, wenn es gerade nicht so schön war.“ In der Musik hat der Sänger seinen Sehnsuchtsort gefunden, dort liegt die Brücke zu seiner Kindheit. Er sagte weiter: „Vor zwei Jahren habe ich bemerkt, dass es sich zu einer Liebe auf Distanz entwickelte. Ich war ständig nur am Dinge erledigen und der Terminkalender war so voll, dass ich keine Zeit mehr für Kreativität hatte. Als ich mir dann die Zeit nahm und mich hinsetzte, dachte ich an die Insel. An diesen magischen, mystischen Ort, an dem alles gut ist. Die Platte gibt mir das Gefühl, endlich wieder angekommen zu sein. Gibt es Hy Brasil wirklich oder ist es eine Phantominsel? Im Endeffekt geht es darum, was ich glaube und ich glaube fest daran. So wie ich fest daran glaube, dass diese Platte erfolgreich sein wird.“

Nach seinem erfolgreichen Vorgängeralbum „Neon“ streitet der irisch-deutsche Star einen gewissen Druck nicht ab: „Musik ist und bleibt ein Abenteuer. Ich will mich immer neu erfinden, ohne aber auf meine Stärken zu verzichten. Wichtig ist nur, dass man die ausgetretenen Pfade immer wieder verlässt, und sich auf etwas Neues, Unbekanntes einlässt.“

Foto: (c) Universal Music

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