Alec Baldwin lenkt in "Rust"-Ermittlungen ein

Alec Baldwin lenkt ein: Der US-Schauspieler wird nach dem erlassenen Durchsuchungsbeschluss sein Handy nun doch freiwillig den Ermittlungsbehörden übergeben. Trifft ihn doch eine Mitschuld?

Alec Baldwin muss sich derzeit unter anderem mit dem Vorwurf der fahrlässigen Tötung auseinandersetzen. Die Ermittler wollen klären, inwieweit ihn eine Mitschuld an der Tragödie im Oktober 2021 am Set seines Westerns „Rust“ trifft. Dort starb die Kamerafrau Halyna Hutchins im Alter von 42 Jahren, nachdem sich eine Kugel aus einer Requisitenwaffe in den Händen Baldwins löste. Auch Regisseur Joel Souza wurde getroffen und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Hätte Baldwin die Waffe kontrollieren müssen?

Im Mittelpunkt der jetzigen Ermittlungen stehen viele Fragen: Wie konnte es passieren, dass eine echte Kugel in der Waffe war? Hätte Baldwin die Waffe kontrollieren müssen? Oder durfte er sich auf die Aussagen seiner Assistenten verlassen, dass der Revolver sicher sei? Möglicherweise hat Baldwin allerdings auch gegen allgemeine Sorgfaltspflichten verstoßen, da er als Produzent für die generelle Sicherheit am Set verantwortlich gemacht werden könnte.

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In zahlreichen Medien wurde kolportiert, dass Baldwin nicht ausreichend mit den Behörden zusammenarbeite, um möglicherweise die Ermittlungen zu verschleppen. Aus seinem Umfeld wurde jedoch vernommen, er habe lediglich Bedenken, dass intime Dinge wie Fotos oder Liebesbriefe an die Öffentlichkeit kommen könnten. Mit den Vorwürfen räumte sein Anwalt auf: „Seit diesem tragischen Unfall hat Herr Baldwin immer mit den Behörden zusammengearbeitet, jeder gegenteilige Eindruck ist einfach falsch.“

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