Amber Heard: Droht ihr jetzt ein Verfahren wegen Meineids?

Am dritten Tag nach der Prozesspause nimmt das Anwaltsteam von Johnny Depp, 58, Amber Heard, 36, im Zeugenstand erneut in die Mangel – mit Erfolg. Denn die scheinen der Schauspielerin nun nachweisen zu können, dass sie bei einer Aussage unter Eid gelogen habe.

Amber Heard soll Scheidungsvereinbarung mit Johnny Depp nicht eingehalten haben

Im Scheidungsprozess im Jahre 2016 einigten sich Amber Heard und Johnny Depp auf eine Abfindung von sieben Millionen US-Dollar (umgerechnet circa 6,6 Millionen Euro), die der Schauspielerin unmittelbar nach der Scheidung zugesprochen werden sollte. Nach Erhalt des Geldes sollte Heard diese Summe allerdings nicht für eigene, sondern für gemeinnützige Zwecke nutzen und spenden. Insgesamt zwei Spendenziele habe sich Amber nach Erhalt der Summe ausgesucht, darunter das Children's Hospital Los Angeles und die American Civil Liberties Union. Amber beteuerte mehrere Male, auch unter Eid, dass die sieben Millionen Dollar die Spendenziele erreicht hätten – doch Depps Anwaltsteam scheint dies nun widerlegen zu können.

Heard gibt zu: Sie hat das Geld bisher nicht gespendet

Bei einer Befragung im Verleumdungsprozess soll Amber schließlich zugegeben haben, dass sie die Scheidungsvereinbarungen noch nicht wie versprochen erfüllt habe. Schuld daran sei laut der 36-Jährigen gewesen, dass Johnny sie 2019 auf 50 Millionen US-Dollar (umgerechnet cira 47 Millionen Euro) verklagt habe, berichtet "Daily Mail". Depps Anwaltsteam soll diese Aussage jedoch widerlegen können. Amber habe das Geld weit vor besagter Klage erhalten. Der Spende soll demnach nichts im Weg gestanden haben. 

Droht Amber nun ein Verfahren wegen Meineids?

Sollte das Anwaltsteam Ambers Aussage vor Gericht rechtskräftig widerlegen können, könne der Schauspielerin durchaus ein Verfahren wegen Meineids drohen, so ein Experte gegenüber "Daily Mail". Dieser könne sich zudem vorstellen, dass die Aussage bereits untersucht werde: "Auch wenn die Spende nicht im Mittelpunkt des Falles steht, ist Meineid die größte Bedrohung und trifft den Kern unseres Justizsystems, sodass die Polizei aufgefordert werden könnte, zu ermitteln, um zu zeigen, dass jedes Mitglied der Öffentlichkeit, das das Gericht anlügt, wegen Meineids verfolgt werden kann".

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk

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