Amber Heard: Studie belegt einen "der schlimmsten Fälle von Cybermobbing" gegen sie

Amber Heard, 36, war während des Prozesses gegen Johnny Depp, 59, "einem der schlimmsten Fälle von Cybermobbing" ausgesetzt. Zu dieser Erkenntnis kommt das Forschungsunternehmen Bot Sentinel. Die Firma untersucht Anfeindungen, Belästigungen und Desinformationskampagnen, die sich auf Online-Plattformen wie Twitter, Instagram und Facebook abspielen. Im Fall von Amber Heard untersuchte Bot Sentinel Hashtags und Tweets auf Twitter. Die Ergebnisse der Studie sind erschreckend.

Gezielte „Manipulation“ des Prozesses durch Twitter-Kampagnen

Die Schauspielerin sei auf Twitter von 627 Accounts gezielt diskreditiert worden, die sich "ausschließlich" auf den Verleumdungsprozess fokussierten. "Wir haben sofort Dutzende von neu erstellten Konten beobachtet, die negative Anti-Amber-Heard-Hashtags spammten", so Bot Sentinel. Diese Profile hatten demnach lediglich ein Ziel: Hashtags und Beiträge erstellen, die Amber Heard in ein schlechtes Licht rücken. Insgesamt analysierte das Forschungsunternehmen 3.288 Twitter-Accounts. Dabei kam heraus, dass 24,4 % dieser Konten in den vergangenen sieben Monaten angelegt wurden. Ein Vergleichswert von ähnlichen Themenlagen würde bei 8 % liegen. 

Amber Heard bricht ihr Schweigen Sie verurteilt die "unfaire" Darstellung auf Social Media

Darüber hinaus wurden 14 Tausend Tweets untersucht, die folgende Hashtags beinhalteten: #AmberHeardIsAnAbuser, #AmberHeardLsAnAbuser, #AmberHeardIsALiar und #AmberHeardLsALiar. Die falsche Schreibweise einiger Hashtags sei alles andere als ein Versehen. Das Unternehmen ist sich sicher, dass die Online-Trolle "eine kalkulierte Bemühung zur Manipulation von Hashtag-Trends" anstrebten. Das diente dazu, "die Algorithmen von Twitter zu täuschen".

Amber Heard wurde „unerbittlich angegriffen“

Abschließend fasst Bot Sentinel zusammen: "Was wir beobachtet haben, war einer der schlimmsten Fälle von Cybermobbing und Cyberstalking durch eine Gruppe von Twitter-Konten, die wir je gesehen haben." Amber Heard sei "unerbittlich angegriffen" und diskreditiert worden. Die Social-Media-Plattform trage eine Mitschuld an der gezielten Manipulation. Es sei "nur sehr wenig unternommen [worden], um den Missbrauch und die gezielte Belästigung zu stoppen."

Verwendete Quellen: metro.co.uk, latimes.com

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