Auch Moderna meldet Impfstoff-Durchbruch

Auch Moderna meldet Impfstoff-Durchbruch

Geht das große Impfen bald los?

Nach der Erfolgsmeldung des deutschen Pharmaunternehmens Biontech gibt es nun an der Impfstoff-Front weiteren Grund zum Jubeln: Wie des US-Biotechunternehmen Moderna bekannt gibt, zeigt der von ihnen entwickelte Impfstoff laut einer Zwischenanalyse eine Wirksamkeit von mehr als 90 Prozent beim Schutz vor Covid-19. Damit stehen bereits zwei von mehreren aussichtsreichen Kandidaten unmittelbar vor der Zulassung.

Die EU-Kommission steht auch mit Moderna seit Wochen in intensiven Verhandlungen und möchte sich eine Lieferung über insgesamt 160 Millionen Dosen des RNA-Impfstoffes sichern lassen. Bislang gibt es aber noch keinen Vertrag. In Deutschland laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, Impfzentren im ganzen Land aufzubauen. Sobald die Zulassungen vorliegen, soll schnellstmöglich mit einer flächendeckenden Impfung begonnen werden.

Was sagt die Studie?

In der Vorab-Veröffentlichung der Studie heißt es, dass bislang 15.000 Menschen den Impfstoff verabreicht bekommen haben, 15.000 weitere ein Placebo. Von den insgesamt 30.000 Studien-Teilnehmern erkrankten 95 an Covid-19, davon hatten aber nur fünf Patienten den Impfstoff verabreicht bekommen.

Wie laufen die Impfungen ab?

Zunächst dürfen sich Risikopatienten und Bedienstete aus den Pflegeberufen sowie Ärzte impfen lassen, anschließend sollen alle die Möglichkeit bekommen, sich ein Präparat verabreichen zu lassen. Experten vermuten, dass in wenigen Wochen und Monaten bis zu sechs unterschiedliche Impfstoffe vorliegen sollten.

Die Behörden stehen dann vor einer riesigen logistischen Aufgabe, da bis Ende des Jahres 2021 eine Herdenimmunität durch Impfung erreicht werden und bis dahin eine möglichst große Zahl der Bevölkerung durchgeimpft sein sollte. Auch die Bundeswehr wird dabei unterstützen, vermutlich werden die Impfstoffe aus Sicherheitsgründen sogar in Kasernen gelagert werden.

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