Darum hörte sie wirklich bei "O.C., California" auf

Mit "O.C., California" gelang Mischa Barton, 35, der Durchbruch. In der Rolle der Marissa Cooper spielte sie im Jahr 2003 unter anderem neben Rachel Bilson, 39, Adam Brody, 41, und Benjamin McKenzie, 42, eine der Hauptrollen in der US-Serie. In der dritten Staffel war jedoch Schluss. Der überraschende Unfalltod von Marissa im Jahr 2006 ließ Fans entsetzt und traurig zurück. Heute, 15 Jahre später, spricht die Schauspielerin erstmals über die Gründe für ihren Serienausstieg.

Mischa Barton: “Habe mich immer geschämt”

Serien-Macher Josh Schwartz gab im Jahr 2017 gegenüber "The Daily Beast" kreative Differenzen als Kritikpunkt an, außerdem hätte die Chemie innerhalb der Besetzung nicht gepasst. Wie die 35-Jährige gegenüber "E! News" nun verriet, sei allerdings auch die Stimmung am Set für sie ein Problem gewesen. Darüber zu sprechen, fällt ihr schwer. "Ich habe mich immer geschämt, über die Erlebnisse hinter der Kamera zu sprechen, weil ich auf die Gefühle anderer Personen geachtet habe. Jetzt wo wir in einer Ära leben, in der wir über Erlebnisse berichten und Frauen klarstellen, was wirklich hinter der Kamera geschah und wie sie behandelt wurden, ändert sich das allerdings," schildert sie.

Mischa spricht von Problemen am Set von “O.C., California”

Dann wird Mischa Barton deutlicher. "Man wurde im Allgemeinen von manchen Männern am Set gemobbt, wodurch ich mich ziemlich schlecht gefühlt habe. Aber ich habe die Show auch geliebt und baute meine Schutzmauern auf, um damit und mit dem steigenden Ruhm klarzukommen. Während ich mit diesem Eindringen in mein privates Leben klarzukommen versuchte, fühlte ich mich schutzlos", so die Schauspielerin.

Einigen Team-Mitgliedern macht sie Vorwürfe. "Es gab Leute an diesem Set, die sehr gemein zu mir waren. Es war nicht die idealste Umgebung für ein junges, sensibles Mädchen", so die heute 35-Jährige. "Ich fühlte mich einfach sehr ungeschützt. Ich denke, das ist der beste Weg, es auszudrücken", erinnert sich der ehemalige Serienliebling an seine Zeit am Set von "O.C., California".

Die Schauspielerin entschied sich für die Karriere – und hoffte auf neue Rollenangebote

Die Art ihres Ausstieges konnte Mischa frei wählen. Sie konnte aussteigen und irgendwann wieder zurückkommen – oder sie sterbe den Serientod. Mit Blick auf die Zukunft und neue Rollenangebote entschied sich die britisch-irische Schauspielerin für die zweite Variante. "Es fühlte sich einfach so an, als wäre es das Beste für mich und meine Gesundheit und weil ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich von meinen Kollegen und meiner Crew beschützt fühlte", ist dem Interview zu entnehmen.

Verwendete Quellen: vip.de, film.at, eonline.com

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