"Du bist tot": Julian Assange hört im Gefängnis Stimmen

Wie schlecht geht es Julian Assange (49) wirklich? Der WikiLeaks-Gründer sitzt seit 2019 in Großbritannien in Haft. Zurzeit wird vor Gericht über eine mögliche Auslieferung des gebürtigen Australiers in die USA verhandelt. Dort würden Assange ein weiterer Prozess und schlimmstenfalls sogar mehrere Jahrzehnte Knast drohen. Die Zeit im britischen Gefängnis und die drohende Auslieferung sollen dem 49-Jährigen allerdings psychisch ziemlich zugesetzt haben. Assange hört offenbar bedrohliche Stimmen.

Das soll Daily Mail zufolge zumindest der Psychiater Michael Kopelman vor Gericht behauptet haben. Der Mediziner hat Assange bereits etwa 20 Mal im Gefängnis besucht. Dabei habe der Journalist immer wieder von diversen Halluzinationen berichtet, unter anderem auch von verschiedenen Stimmen in seinem Kopf. “Die Stimmen haben Dinge gesagt wie ‘du bist staub, du bist tot, wir kommen, dich zu holen.’ Sie waren abfällig und bedrohlich”, erklärte der Psychiater.

Diese Symptome sollen sich in der vergangenen Zeit offenbar ein wenig gebessert haben. Der Arzt mache sich aber dennoch Sorgen: Die Angst vor der Auslieferung in die USA mache Assange offenbar sehr zu schaffen.


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