Ex Cressida Bonas hielt ihn für "verletzt und selbstsüchtig"

Cressida Bonas, 32, kennt Prinz Harry, 36, seit etwa neun Jahren. Damals stellte Prinzessin Eugenie, 31, das aus einer aristokratischen Bankiersfamilie stammende britische Model ihrem Cousin vor. Es machte "Klick" und die beiden wurden ein Paar. Zwei Jahre hielt die Beziehung, die 2014 offenbar daran scheiterte, dass sich die junge Frau ein Leben im royalen Rampenlicht nicht vorstellen konnte, wie der britische Historiker Robert Lacey in seinem Buch "Battle of Brothers: William, Harry an the Inside Story of a Family in Tumult" behauptet. Doch offenbar steckt noch mehr hinter dem Beziehungsaus. 

Prinz Harry: Sah er Gespenster?

Harry habe eine "Neurose" entwickelt, was die Medien betreffe. "Er schimpfte und beschwerte sich über Paparazzi, die dort lauerten, wo eindeutig keine waren", soll Cressida Freunden berichtet haben. Das Model habe den jüngsten Sohn von Prinz Charles, 72, als "verletzt und selbstsüchtig" wahrgenommen, schreibt Lacey. 

"Egal wie gebildet, talentiert, reich oder cool du denkst, dass du bist", postete sie 2017 auf Instagram, "wie du mit Menschen umgehst, sagt letztendlich alles." Eine Netzweisheit, die durch den Zeitpunkt der Veröffentlichung auf Cressidas Kanal für die britischen Medien an Bedeutung gewann. Der Post erschien nur einen Tag, nachdem Prinz Harry und Meghan Markle ihre Verlobung bekannt gaben und wurde als ein Seitenhieb auf den royalen Ex gedeutet. 

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Royal behauptet: “Ich war im Kampf- oder Fluchtmodus”

Cressidas angebliche Aussagen über ihren Ex-Freund scheinen nicht an den Haaren herbeigezogen zu sein. Der Royal selbst gab jetzt in seiner neuen AppleTV+-Serie "The Me You Can't See" zu, dass er unter Angst- und Panikattacken litt. Seit rund vier Jahren befinde er sich nunmehr in Therapie, erzählte der Herzog von Sussex offen im Rahmen der Reihe über psychische Gesundheit.  

Auslöser für seine ernste Verfassung war der frühe Tod seiner Mutter Prinzessin Diana, †36, die verfolgt von Paparazzi 1997 bei einem Autounfall in einem Pariser Tunnel tragisch ums Leben kam. Harry war immer misstrauisch gegenüber den Medien und machte die Paparazzi für den Tod seiner Mutter Prinzessin Diana verantwortlich. "Ich werde nicht unter Druck gesetzt, ein Spiel zu spielen, das meine Mutter getötet hat," schwor er entschieden in einem Interview mit Tom Bradby von ITV im Jahr 2019.  

Gegenüber Oprah beschrieb er die Auswirkungen seiner Ängste: "Bevor ich das Haus verließ, habe ich geschwitzt. Ich war im Kampf- oder Fluchtmodus." Das innere Leid muss unerträglich gewesen sein. "Panikattacken, starke Angstzustände – 28 bis 32 war eine Albtraumzeit für mich," skizziert er den Lebenszeitraum, der ihm am meisten abverlangt hat und in dem Cressida teils noch die Frau an seiner Seite war. "Ich bin jedes Mal ausgeflippt, wenn ich in ein Auto stieg und jedes Mal, wenn ich eine Kamera sah."

Trotz allem blieb eine Freundschaft zwischen Harry und Cressida

Heute stellt sich Prinz Harry offensichtlich seinen Dämonen und spricht öffentlich über seine Ängste. Herzogin Meghan ist sicher eine treibende Kraft für seine Form der Selbstheilung. 




Royale Hochzeit Die hochkarätige Gästeliste

Cressida Bonas hingegen blieb trotz der schwierigen Zeit an der Seite des aufgewühlten Royals ihm und seiner Familie freundschaftlich verbunden und war sogar Gast auf seiner Hochzeit mit Herzogin Meghan im Mai 2018. Das Model ist inzwischen selbst glücklich mit dem Immobilieninvestor Harry Wentworth-Stanley, 32, verheiratet und arbeitet erfolgreich als Schauspielerin.

Verwendete Quellen: Robert Lacey "Battle of Brothers​: William, Harry an the Inside Story of a Family in Tumult", itv.com, tv.apple.com, instagram.com

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