Fiona Erdmann trug totes Baby noch zwei Wochen im Bauch

Fiona Erdmann (32) erinnert sich an ein tieftrauriges Kapitel in ihrem Leben. Im Frühjahr verkündete die ehemalige Germany’s next Topmodel-Kandidatin noch glücklich, dass sie nach Söhnchen Leo wieder Nachwuchs erwartet. Wenige Wochen später musste sie einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen: Ihr ungeborenes Baby verstarb im Mutterleib. Nach dieser Fehlgeburt brauchte das Model erst einmal Zeit, das Geschehene zu verarbeiten und wollte ihr totes Kind nicht einfach “operativ entfernen” lassen. Bis zur stillen Geburt trug Fiona das Baby deshalb noch zwei Wochen in ihrem Bauch.

“Eine stille Geburt kann durch Medikamente eingeleitet werden. Dann greifst du in diesen Vorgang ein. Oder du wartest einfach ab, bis sich das Kind selbst auf den Weg macht. Und das habe ich getan”, erklärte die 32-Jährige gegenüber Bild. Bei der Dubai-Auswanderin habe es genau 14 Tage gedauert, bis sich der Abgang natürlich eingeleitet hatte. Die stille Geburt sei medizinisch überwacht worden, weil sich Fiona damit wohler gefühlt habe. “Ich fand es wichtig für mich, denn dann konnte ich das Ganze erst mal sacken lassen, mich verabschieden, mit der Situation klarkommen und musste nicht gleich einen Hammerschlag nach dem nächsten einstecken”, erzählte sie von dem traurigen Erlebnis.

Die stille Geburt an sich sei vor allem für Fionas Seele eine schmerzhafte Erfahrung gewesen. Im Krankenhaus fühlte sie sich allein und hätte sich eine einfühlsamere Behandlung gewünscht. “Man war sehr kalt zu uns. Irgendwann bekommst du dein Kind und keiner ist da. Nur mein Partner und ich waren bei der stillen Geburt in dem Krankenhauszimmer. Das war für uns echt eine krasse Nummer”, gab sie Einblick in ihre Gefühlswelt. Weil sie schon zuvor extreme Situationen erlebt hat, habe die Brünette aber die Kraft, trotz allem nach vorne zu blicken.


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