Herzogin Meghan + Prinz Harry: Ihre Netflix-Doku spaltet die Meinungen der Hollywoodstars

Während sich die ersten drei Folgen von "Harry & Meghan" vor allem um die Liebesgeschichte der Sussexes drehen, gehen Herzogin Meghan, 41, und Prinz Harry, 38, in den Episoden vier bis sechs mit der britischen Presse und der Royal Family ins Gericht: Die Königsfamilie habe ihnen keinen Schutz vor der Hetzjagd der Paparazzi geboten, bei einem Treffen kurz nach Harrys Rücktritt als Senior Royal habe Prinz William, 40, seinen Bruder angeschrien, lauten zwei der von dem Ehepaar genannten Anschuldigungen. 

In Großbritannien ernten die Sussexes für ihre öffentliche Thematisierung ihrer royalen Zeit vor allem Kritik. Doch wie sieht es in ihrer Wahlheimat Kalifornien aus? Die Hollywoodstars sind sich alles andere als einig: Während manche die beiden für ihren Mut bewundern, verurteilen andere sie aufs Schärfste.

Herzogin Meghans und Prinz Harrys Doku spaltet die Meinungen der Hollywoodstars

"Ich fand es ein bisschen langweilig", sagt die "Real Housewives of New York City"-Darstellerin Bethenny Frankel, 52, in einem TikTok-Video, nachdem die ersten drei Folgen von "Harry & Meghan" am 8. Dezember 2022 ausgestrahlt wurden. "Es hat meine Aufmerksamkeit nicht geweckt. Es schien, als wollten sie wirklich vermenschlicht werden." Zudem sei der Rat der königlichen Familie an Meghan, nichts zu sagen, nachdem sie von den Medien angegriffen wurde, genau der, den auch alle anderen berühmten Menschen bekommen würden. "Wenn man Benzin in ein Feuer gießt, wird das Feuer noch größer", erklärt der Reality-TV-Star. Außerdem bezeichnet die 52-Jährige die Dokumentation als "Hau-Ruck-Aktion für Geld."

"Sie wollten wirklich den [Prinzessin] Diana-Aspekt pushen. Der Vergleich hat nach meinem Gefühl aber das gegenteilige Ergebnis erzielt, weil Diana fünf, sechs, sieben Mal länger da war als Meghan und in die Monarchie eintrat, als sie 19 war. Es ist einfach nicht dasselbe", merkt sie schließlich an.

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Diese Country-Sängerin springt Meghan zur Seite

Häufig wird Herzogin Meghan als Initiatorin des sussex'schen Rücktritts als Senior Royals dargestellt, immerhin wurde dem Ereignis der Name "Megxit" verpasst. Genau daran stört sich Maren Morris, 32. "Dieser abgrundtiefe Hass und die Verärgerung über Meghan Markle im Speziellen – die hauptsächlich von Frauen kommt, muss ich sagen – ist für mich unbegreiflich", sagt die Country-Sängerin in einem TikTok-Video.

"Die Leute sagen: 'Oh, eine Frau sollte niemals einen Mann von seiner Familie wegnehmen.' Habt ihr diese Familie gesehen?", fragt sie sich weiter und fügt hinzu: "Ich kann es einfach nicht verstehen. Das habe ich nie." Weiter führt sie an, dass Menschen bereits seit Jahrhunderten immer von einer bestimmten Person innerhalb der Royal Family genervt gewesen seien. Dabei ruft sie Edward VIII., †77, in Erinnerung, der 1936 als König abdankte und ebenfalls der Royal Family den Rücken kehrte, weil er die Liebe seines Lebens, die bereits geschiedene Wallis Simpson, †89, nicht heiraten durfte. Damals sorgte Simpson für Kontroversen, heute würde dies Meghan widerfahren. 

Gayle King hält zu den Sussexes, Sharon Osbourne lässt Schimpftirade los

Es ist kein Geheimnis, dass Harry und Meghan ein freundschaftliches Verhältnis zu US-Moderatorin Gayle King, 67, pflegen. Daher ist es wenig überraschend, dass sie die Sussexes bezüglich ihrer Doku in Schutz nimmt. Als die Journalistin vor wenigen Wochen bei "Watch What Happens Live With Andy Cohen" zu Gast war, scherzte der Moderator, dass Harry und Meghan aus dem britischen Königshaus ausgetreten seien, um ihre Privatsphäre zu schützen, und nun eine Reality-Show über sich gedreht hätten. "Es ist keine Reality-Show", antwortet Gayle prompt. "Das ist es einfach nicht."

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Sharon Osbourne, 70, hingegen hält nur äußerst wenig von der "geschmacklosen" Dokuserie, wie sie in Piers Morgans, 57, – der bekanntlich kein Fan der Sussexes ist – Sendung "Uncensored" deutlich macht. Das stetige "Gejammer" habe sie gelangweilt. Anstatt diesen "Müll" zu fabrizieren, hätten sie lieber über ihre Wohltätigkeitsarbeit sprechen sollen, so die Britin. "Ihr habt ein großartiges Leben, ihr habt eine wunderbare Familie, und ihr seid so verliebt. Kommt darüber hinweg", resümiert sie.

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Renée Zellwegers Partner zieht sich aus der Affäre

Auch Renée Zellwegers, 53, Partner Ant Anstead, 43, hat sich Gedanken zu der explosiven Serie gemacht. Auf Instagram teilt er ein Video, in dem er verrät, dass er die Folgen zügig geschaut habe. "Es ist offensichtlich umstritten – ich meine, ich verstehe es. Es gibt geteilte Meinungen. Aber so viele Leute haben sich an mich gewandt und mich nach meiner Meinung gefragt. Ich denke, das liegt daran, dass ich Brite bin und mich entschieden habe, in Amerika zu leben", erklärt der Fernsehmoderator.

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"Ich hatte ein bisschen Zeit, darüber nachzudenken, was meine Meinung ist", beginnt er verheißungsvoll und wird schließlich von der Türklingel unterbrochen. "Die Pizza ist da", sagt er und springt auf. Danach endet der Clip. Ant Anstead hat sich geschickt aus der Affäre gezogen und seine Meinung lieber für sich behalten. Was generell deutlich wird: Auch in Hollywood polarisiert die Doku über Herzogin Meghan und Prinz Harry.

Verwendete Quellen: tiktok.com, instagram.com, youtube.com

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