Jamie Lynn Spears: Teen-Schwangerschaft zerstörte Verhältnis zu ihrem Vater

In der letzten Zeit war vor allem Britney Spears durch ihren Vormundschaftsstreit mit Vater Jamie Spears, 69, in den Schlagzeilen. Doch auch ihre jüngere Schwester, Jamie Lynn Spears, 30, soll keine gute Beziehung zu ihrem Vater haben. Sie schreibt in ihrem neuen Buch, sie sei als Teenagerin "durch die Hölle gegangen", als ihre Eltern sie zu einem Schwangerschaftsabbruch drängen wollten. "People" veröffentlichte am Dienstag (09. November) einen Auszug aus ihrer Autobiografie "Things I Should Have Said", in denen weitere erschreckende Details über das Verhältnis von Jamie Lynn zu ihrem Vater ans Licht kommen.

Jamie Lynn Spears: „Mein Vater und ich sprachen nicht mehr miteinander“

Jamie Lynn war 16 Jahre alt, als sie mit ihrer Tochter Maddie Aldridge, heute 13, schwanger war. In ihrem Buch "Things I Should Have Said", das am 18. Januar 2022 erscheinen wird, erzählt sie von den Ereignissen, die sie bis heute beschäftigen. Als Vater Jamie und Mutter Lynne Spears, 66, von ihrer Schwangerschaft erfuhren, sollen sie ihre Tochter zu einer Abtreibung oder Adoption gedrängt haben. Sie sei zu jung für ein Baby. Ihre Schwangerschaft sollte unter allen Umständen von der Öffentlichkeit ferngehalten werden. 

"Es gab eine Menge Streit zwischen allen Beteiligten", erinnert sich die heute 30-Jährige. "Das gesamte Spears-Team war bereits in die PR-Schwierigkeiten meiner Schwester verwickelt, und jeder um mich herum wollte dieses 'Problem' einfach verschwinden lassen." Ihre Familie soll sie sogar von der Schule genommen und ihr das Telefon weggenommen haben. Ein Durchsickern an die Presse sollte um jeden Preis vermieden werden. "Mein Vater und ich sprachen nicht mehr miteinander und die Spannung war schrecklich."

Ihre Tochter sollte zur Adoption freigegeben werden

Die Wut ihres Vater soll "das Gefühl des Schreckens, das jeder über meine Situation empfand, zum Vorschein" gebracht haben. Als sie sich gegen eine Abtreibung gewehrt hatte, habe sie gehört, wie ihr Team darüber redete, sie in ein Heim für unverheiratete Mütter in Tennessee zu bringen, wo sie "mein Baby schließlich zur Adoption freigeben konnten."

Mit ihrem Vater soll sie daraufhin in einen heftigen Streit geraten sein, in dem beide mit Beleidigungen um sich warfen. "Er packte mich an den Schultern und hielt mich fest, in der Hoffnung, mich seinem Willen zu unterwerfen. Ich stellte mich ihm in den Weg und schrie: 'NEIN! Ich gehe nicht.' Ich rannte vor ihnen weg, keuchend vor Wut", schildert Jamie Lynn ihren dramatischen Kampf, um ihr Kind nicht abgeben zu müssen. 

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Sie durfte ihrer Schwester Britney nichts von der Schwangerschaft sagen

Ihre Schwangerschaft sollte sie sogar vor ihrer Schwester Britney geheim halten, denn es sei "zu riskant, Britney von dem Baby zu erzählen." "Ich brauchte sie mehr denn je und sie war nicht in der Lage, mir in meiner verletzlichsten Zeit zu helfen", erzählt Jamie Lynn. "Ich habe mich dem angeschlossen, was mein Team mir sagte, weil ich minderjährig war und nicht noch mehr Probleme verursachen wollte", berichtet sie weiter. "Britney erfuhr von der Schwangerschaft, als der Artikel veröffentlicht wurde. Der Schmerz, dass ich es meiner Schwester nicht selbst sagen konnte, hält bis heute an", fügt sie hinzu.

Doch Jamie Lynn hat sich am Ende durchgesetzt und die heute 13-jährige Maddie 2008 zur Welt gebracht. Sie sei aber gemeinsam mit ihrer Mutter in einer Hütte im US-Bundesstaat Connecticut versteckt worden, bis im Juni 2008 exklusiv im "OK!"-Magazin die Geburt ihres Kindes verkündet wurde. Vater von Maddie ist ihr Ex Casey Aldridge, 32. Mit ihrem Ehemann Jamie Watson, 39, hat sie außerdem eine dreijährige Tochter, Ivey. Das Paar ist seit 2014 verheiratet.

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