König Charles: Deshalb will er noch nicht über die royalen Titel von Harrys Kindern entscheiden

Schlechte Nachrichten für Prinz Harry, 38, und Herzogin Meghan, 40: Nach dem Tod von Queen Elizabeth, ✝96, und der Proklamation von König Charles, 73, haben seine Enkelkinder Archie Harrison Mountbatten-Windsor, 3, und Lilibet Mountbatten-Windsor, 1, eigentlich das Recht, sich "königliche Hoheiten" zu nennen – eine Änderung, auf die vor allem Harry und Meghan viel Wert legen sollen – doch am Ende entscheidet der neue König und der scheint andere Pläne zu haben.

König Charles entscheidet über die Titel-Vergabe

Immerhin, König Charles soll zugestimmt haben, dass Archie und Lilibet, die mit ihren Eltern in den USA leben, royale Titel erhalten und von ihm zu Prinz und Prinzessin ernannt werden, doch etwas Entscheidendes könnte fehlen: Der Titel HRH [His/Her Royal Highness; zu Deutsch: Seine/Ihre Königliche Hoheit].

Obwohl Harry und Meghan nun schon seit zwei Jahren keine hochrangigen Mitglieder der Königsfamilie mehr sind und nicht als arbeitende Royals gelten, sollen sie sich den HRH-Status für ihre Kinder sehr wünschen. Dass Harrys Vater ihm und seiner Frau diesen Wunsch nicht erfüllen könnte, verärgert das in Ungnade gefallene Paar angeblich sehr. Schließlich haben auch die Töchter von Prinz Andrew, 62, den HRH-Status, obwohl sie nicht als arbeitende Royals gelten und anderen Jobs nachgehen.

König Charles, der eigentlich eine abgespeckte Monarchie anstrebt, hat sich noch nicht entschieden bzw. hat seine Entscheidung noch nicht mitgeteilt. Vor einigen Tagen hieß es noch, eine Ankündigung werde wohl zumindest in der Trauerzeit, die bis zum 26. September gilt, nicht erfolgen. Doch jetzt sieht es so aus, als müssten Harry und Meghan noch um einiges länger auf die Entscheidung warten.

Wird Archie und Lilibet der HRH-Status verwehrt?

Laut Royal-Expertin und Autorin Katie Nicholl wartet der König noch die Veröffentlichung von Harrys Memoiren ab. Eigentlich sollte das Buch, das skandalöse Enthüllungen über die Royal Family enthalten könnte, noch in diesem Jahr erscheinen. Möglich ist laut Insidern aber auch, dass es auf 2023 verschoben wird, um zusätzliche Kapitel über den Tod der Queen hinzuzufügen.

Katie Nicholl schreibt dazu in ihrem neuen Buch "The New Royals: Queen Elizabeth’s Legacy and the Future of the Crown": "Jetzt, da Charles König ist, werden die Kinder von Harry und Meghan automatisch zu Prinz Archie von Sussex und Prinzessin Lilibet von Sussex; auf der Website der Königsfamilie sind sie jedoch immer noch als Master Archie Harrison Mountbatten-Windsor und Miss Lilibet Mountbatten-Windsor aufgeführt. Würde Charles so weit gehen, Archie und Lilibet zu verbieten, ein Prinz und eine Prinzessin zu werden, jetzt, wo die Sussexes keine arbeitenden Royals mehr sind? Laut einer dem König nahestehenden Quelle hängt es sehr davon ab, "was in den kommenden Monaten passiert, insbesondere mit Harrys Buch und ihrer TV-Show."

Warum Harry und Meghan die HRH-Titel so wichtig sind? Wahrscheinlich, weil das Thema Sicherheit für ihre Kinder dann einen anderen Stellenwert bekommt. Als "königliche Hoheiten" würden Archie und Lilibet in Großbritannien wohl wieder mehr Schutzmaßnahmen erhalten, für die Harry seit Monaten so kämpft.

Verwendete Quellen: mirror.co.uk, thesun.co.uk, dailymail.co.uk

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