Lenny Kravitz hielt sich selbst für zu blass

Lenny Kravitz hatte eigentlich nie vor, seine Memoiren zu schreiben. Im Vergleich zu seinen Vorbildern hielt er sich selbst für zu blass.

Gegenüber „The Times“ sagte der Sänger: „Es ist mein Leben und… Ich sage nicht, dass mein Leben nicht aufregend ist, aber es ist mein Leben. Wenn ich über meine Helden lese, scheint ihr Leben stets viel aufregender zu sein als meines. Ihre Geschichte wirkt so bunt.“ Er wurde dann aber quasi gezwungen, wie er sagte. Wichtig war ihm dann aber, dass der Fokus nicht nur auf seiner Person als Rockstar lag. Der Sänger sieht sich selbst als dualistische Person, was an seiner Kindheit liegt. Er lebte nämlich mit seinen Eltern in der wohlhabenden New Yorker Upper East Street, aber auch mit seinen Großeltern im ärmeren Brooklyn. Er sagte weiter: „Schwarz und Weiß, jüdisch und christlich, Manhattan und Brooklyn. In meinem jungen Leben drehte sich alles um Gegensätze und Extreme.“ Auch gab er zu, lange kein Gespür für kulturelle Unterschiede gehabt zu haben. Er sagte noch: „Weil wir von allen umringt waren, wurde es nie diskutiert, dieses Unterschiedsdenken, bei dem du anders von dieser oder jener Person denken solltest, weil sie sind, was auch immer sie sind. Davon gab es nichts. Ich dachte, das war das Leben.“

Die Autobiografie von Lenny Kravitz heißt übrigens „Let Love Rule“.

Foto: (c) PR Photos

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