Live-Ticker zum Tod der Queen – Früherer Erzbischof von York verrät: Das wünschte sich die Queen für ihre Trauerfeier

  • 10:58 Uhr: Wüstenbussard Rufus kämpft gegen Tauben in der Westminster Abbey
  • 10:42 Uhr: Erste Trauergäste kommen in Westminster Abbey an – Zuschauerbereiche schon voll
  • 10:31 Uhr: Polizei: Queen-Begräbnis größter Einsatz der britischen Geschichte
  • 10:01 Uhr: ➤ Früherer Erzbischof von York verrät: Das wünschte sich die Queen für ihre Trauerfeier
  • 09:30 Uhr: Persönlicher Dudelsackspieler der Queen beschließt Trauerfeier
  • 09:00 Uhr: Vor Beisetzung der Queen: Zugverbindung nach Windsor gestört

Live-Ticker zum Tod der Queen hier aktualisieren

➤ Früherer Erzbischof von York verrät: Das wünschte sich die Queen für ihre Trauerfeier

  • 10:01 Uhr:

Der britische König Charles III. hat sich für die große Anteilnahme nach dem Tod von Queen Elizabeth II. bedankt. „Wir waren über alle Maßen gerührt von allen, die sich die Mühe gemacht haben, zu kommen und dem lebenslangen Dienst meiner lieben Mutter, der verstorbenen Königin, die letzte Ehre zu erweisen“, erklärte der König am Sonntag.

„Während wir uns alle auf das letzte Lebewohl vorbereiten, will ich diese Gelegenheit nutzen und all den unzähligen Menschen danken, die meiner Familie und mir in dieser Zeit der Trauer eine solche Unterstützung und Trost waren“, erklärte Charles einen Tag vor dem Staatsbegräbnis der Queen. Er und seine Frau Camilla seien von den Beileidsbekundungen und der Unterstützung aus Großbritannien und der ganzen Welt „tief berührt“.

Zur Trauerfeier werden mehr als 2.000 Amts- und Würdenträger aus aller Welt erwartet. Dass die Queen Humor hatte, beweist sie auch noch nach ihrem Tod: Sie habe sich nämlich eine „nicht langweilige“ Trauerfeier gewünscht, die zu Herzen gehe, verriet der frühere Erzbischof von York, John Sentamu, der BBC.

Zuvor hatten hochrangige Gäste aus der ganzen Welt Abschied von der Queen genommen und sich vor ihrem in Westminster Hall aufgebahrten Sarg verneigt. US-Präsident Joe Biden bekreuzigte sich, als er gemeinsam mit seiner Frau Jill von einer Empore auf den Sarg der Queen blickte. Er fühle mit dem Volk des Vereinigten Königreichs, sagte Biden: „Sie hatten Glück, sie 70 Jahre lang gehabt zu haben. Die Welt ist eine bessere, weil es sie gab.“

Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Spaniens König Felipe und die sichtlich bewegte ukrainische Präsidenten-Ehefrau Olena Selenska erwiesen der Queen in Westminster Hall die Ehre. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kondolierte Charles III. bei einem Empfang im Londoner Buckingham-Palast.

Zuvor hatte Steinmeier im ZDF-„heute-journal“ auf die Einzigartigkeit des Staatsbegräbnisses für die verstorbene Königin Elizabeth II. am Montag in London hingewiesen. Das Staatsbegräbnis sei ein „Jahrhundertereignis“, sagte er und würdigte die Autorität der Queen, die diese „durch ihre Beständigkeit, ihre Erfahrung“ erlangt habe.

Rund um die Kathedrale kampierten am Sonntag bereits die ersten Neugierigen, um sich einen guten Platz zu sichern. Das Staatsbegräbnis für die Queen ist das erste in Großbritannien seit dem Tod des einstigen Premierministers Winston Churchill im Jahr 1965. Die Trauerfeierlichkeiten für die Königin finden unter massiven Sicherheitsvorkehrungen statt. (AFP)

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Zeitplan der Trauerfeier von Queen Elizabeth II. am 19. September

  • 07:30 Uhr (MESZ): Ende der öffentlichen Aufbahrung
  • 11:44 Uhr: Der Sarg wird am Morgen in einer Prozession vom Parlament zur Westminster Abbey überführt und kommt gegen 11:44 Uhr an der Abbey an
  • 12:00 Uhr: Beginn der Trauerfeier in der Westminster Abbey
  • 13:00 Uhr: Nach dem Gottesdienst wird der Sarg in einer Prozession zum Wellington Arch gebracht
  • 14:00 Uhr: Ankunft am Wellington Arch: Mit dem königlichen Leichenwagen wird der Sarg der Königin nach Windsor gebracht
  • 16:10 Uhr: Prozession über den Long Walk zur St.-Georges-Kapelle auf dem Gelände von Windsor
  • 16:40 Uhr: Im Innenhof des Schlosses schließen sich die Royals dem Trauerzug an
  • 17:00 Uhr: Aussegnungsgottesdienst in der St.-Georges-Kapelle
  • 20:30 Uhr: private Beisetzung in der König-George-VI.-Seitenkapelle

Staatsbegräbnis der Queen: Der zeitliche Ablauf zur Beisetzung von Elizabeth II.

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Lesen Sie hier die weiteren Meldungen vom 19. September zum Tod von Queen Elizabeth II.

George und Charlotte sind beim Staatsbegräbnis dabei

  • 11:09 Uhr:

Auch Prinz George (9) und Prinzessin Charlotte (7) sind beim Staatsbegräbnis ihrer Großmutter mit dabei: Sie werden hinter dem Sarg hergehen.

Abschied von Uroma: Auch George und Charlotte sind bei Staatsbegräbnis dabei

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Wüstenbussard Rufus kämpft gegen Tauben in der Westminster Abbey

  • 10:58 Uhr:

Bei der Vorbereitung des Staatsbegräbnisses für Queen Elizabeth II. ist auch ein Greifvogel im Einsatz. Wüstenbussard Rufus soll dafür sorgen, dass die Anzahl der Tauben rund um die berühmte Abtei in London nicht überhand nimmt. Der 15-jährige Vogel ist bereits seit vielen Jahren aktiv. „Wir haben proaktiv gearbeitet“, sagte Falkner Wayne Davis am Montag. „Ich war im Dachstuhl, um die Tauben zu kontrollieren.“ (dpa)

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Erste Trauergäste kommen in Westminster Abbey an – Zuschauerbereiche schon voll

  • 10:42 Uhr:

In der Londoner Westminster Abbey hat der Einlass für die rund 2.000 Gäste der Trauerfeier für die britische Königin Elizabeth II. begonnen. Zahlreiche meist schwarz gekleidete Menschen strömten am Montagvormittag in das gotische Gotteshaus im Zentrum der britischen Hauptstadt. Der Gottesdienst zum Staatsbegräbnis der Queen beginnt um 11.00 Uhr Ortszeit (12.00 Uhr MESZ).

Zu den Trauergästen in der Westminster Abbey zählen neben den Mitgliedern der britischen Königsfamilie zahlreiche andere gekrönte Häupter wie Japans Kaiser Naruhito und die dänische Königin Margrethe. Außerdem reisten zahlreiche Staats- und Regierungschefs an, darunter US-Präsident Joe Biden und die Premierminister von Kanada, Australien und Neuseeland, Justin Trudeau, Anthony Albanese und Jacinda Ardern. Deutschland wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vertreten. Er bezeichnete das Staatsbegräbnis der Queen am Sonntag im ZDF als „Jahrhundertereignis“.

Die Anteilnahme am Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. in London ist indes gewaltig. Entlang der Strecke, auf der der Sarg der Königin von der Westminster Abbey zum Wellington Arch geleitet werden soll, gebe es keine Plätze mehr, teilte das Rathaus am Montag in der britischen Hauptstadt mit. „Für Neuankömmlinge gibt es keinen Einlass. Bitte folgen Sie den Anweisungen von Ordnern und Polizei.“

Wer doch noch ankomme, solle den ausgewiesenen Wegen zum Hyde Park folgen und die Zeremonie von dort verfolgen. Dort sind große Leinwände aufgestellt. Das Staatsbegräbnis sollte um 12.00 Uhr (MESZ) beginnen. (AFP/dpa)

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Polizei: Queen-Begräbnis größter Einsatz der britischen Geschichte

  • 10:31 Uhr:

Für die britische Polizei ist das Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. nach eigenen Angaben der größte Einsatz ihrer Geschichte. Nichts sei mit der enorm komplexen Aufgabe zu vergleichen, sagte Deputy Assistant Commissioner Stuart Cundy von der Londoner Metropolitan Police am Montag. Das Ausmaß übertreffe sowohl das Platinjubiläum der Queen im Juni als auch die Olympischen Sommerspiele 2012, bei denen 10.000 Polizisten im Einsatz waren. Zugleich sei der Staatsakt mit Hunderten Monarchen, Staats- und Regierungschefs sowie anderen ranghohen Persönlichkeiten die größte Bewachungsoperation, die die Met zu bewältigen hatte.

Als größte Gefahr gelten nach Ansicht von Sicherheitsexperten derzeit Einzeltäter, die vor allem Messerattacken verüben. Die Sicherheitskräfte seien aber auch auf alle anderen möglichen Anschläge vorbereitet. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, verdächtige Personen in der Menge zu melden. Als riskant gilt vor allem, dass der engste Kreis der Königsfamilie über weite Strecken dem Sarg der Queen zu Fuß durch London folgt.

Mehr als 3.000 Polizisten aus anderen Landesteilen wurden zur Verstärkung nach London geschickt. In den Straßen der britischen Hauptstadt patrouillierten Polizisten zu Pferde, auf Motorrädern und mit Hunden. Zum Schutz der Prozession gingen Scharfschützen auf Dächern entlang der Route in Stellung. Etliche Straßen sowie mehrere U-Bahn-Stationen waren gesperrt. Einige Bereiche konnten nur mit speziellen Ausweisen betreten werden.

Insgesamt sollten 2.300 Polizisten allein die Strecke des Sargs vom Staatsbegräbnis in der Westminster Abbey in London bis Schloss Windsor schützen, wo am Abend die private Beisetzung geplant war. Auch in Windsor waren mehr als 2000 Beamte im Einsatz. (dpa)

Das ist die prominente Gästeliste bei Beerdigung von Queen Elizabeth II.

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Persönlicher Dudelsackspieler der Queen beschließt Trauerfeier

  • 09:30 Uhr:

Der persönliche Dudelsackspieler von Elizabeth II. wird die Trauerfeier für die gestorbene Königin beschließen. Major Paul Burns werde das traditionelle Klagelied „Sleep, Dearie, Sleep“ spielen, während die Trauergemeinde aufstehe und der Sarg aus der Westminster Abbey gebracht werde, berichteten britische Medien am Montag.

Wie bereits ihre Mutter, die Queen Mum, liebte Elizabeth II. Dudelsack-Musik. Die Darbietung in der Westminster Abbey sei ihr ausdrücklicher Wunsch gewesen, hieß es. Die Königin hatte die Trauerfeierlichkeiten zu ihren Lebzeiten mitgeplant und einige persönliche Akzente gesetzt. (dpa)

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Vor Beisetzung der Queen: Zugverbindung nach Windsor gestört

  • 09:00 Uhr:

Stunden vor der Beisetzung von Queen Elizabeth II. in Windsor ist es in der Gegend zu Störungen im Zugverkehr gekommen. Verbindungen zwischen der Station Paddington und dem westlich von London gelegenen Slough waren wegen eines Oberleitungsschadens am Montagmorgen blockiert, wie eine dpa-Reporterin vor Ort berichtete. Die Störung dürfte viele Trauernde betreffen. Slough liegt in unmittelbarer Nähe zu Windsor. Nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA ist auch der Weg vom Flughafen in die Londoner Innenstadt betroffen. (dpa)

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Unveröffentlichtes Foto der Queen verbreitet

  • 08:58 Uhr:

Kurz vor dem Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. hat der Buckingham ein bisher unveröffentlichtes Porträt der verstorbenen Monarchin verbreitet. Es zeigt die Queen strahlend lächelnd in einem hellblauen Kleid. Das Foto wurde im Mai 2022 kurz vor dem Platin-Jubiläum der Queen aufgenommen. (spl/dpa)

Ausnahmezustand in London: Polizei steht vor nie dagewesener Herausforderung

  • 08:20 Uhr:

Vor dem Staatsbegräbnis für Königin Elizabeth II. herrscht am Montag in Großbritannien der Ausnahmezustand. Fast überall blieben Schulen und Universitäten sowie Geschäfte und Pubs geschlossen. Auf den Straßen Londons werden Hunderttausende Menschen erwartet, die einen Blick auf den Leichenzug erhaschen wollen. An der Trauerfeier in der Westminster Abbey (12:00 Uhr MESZ) nehmen Staats- und Regierungschefs, gekrönte Häupter und Würdenträger aus aller Welt teil. Polizei, Geheimdienste und Anti-Terror-Einheiten koordinieren die wohl größte Sicherheitsoperation, die London je erlebt hat.

Ein Polizeisprecher erklärte, die Aufgabe sei „enorm komplex“ und mit nichts in der Geschichte der Stadt vergleichbar – nicht einmal mit dem Platin-Jubiläum der Queen in diesem Juni oder den Olympischen Spielen im Jahr 2012. Unter anderem waren kilometerlange Barrieren, der Einsatz von Überwachungsdrohnen, Motorradeskorten und Pferde- und Hundestaffeln geplant. Mehr als 10.000 Polizisten sollen für Ordnung sorgen. Auf den Dächern werden Scharfschützen positioniert.

Zu den etwa 2000 Trauergästen in der Westminster Abbey gehören US-Präsident Joe Biden, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der japanische Kaiser Naruhito mit ihren jeweiligen Partnerinnen. Auch der schwedische König Carl Gustaf und Königin Silvia sowie der spanische König Felipe und Königin Letizia zollten bereits am Sarg ihren Respekt.

Die BBC zitierte einen ausländischen Diplomaten mit den Worten: „Das ist das Begräbnis des Jahrhunderts“. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach von einem „Jahrhundertereignis“. „Man war es über 70 Jahre gewohnt, sich hinter dieser Königin zu versammeln, und jetzt spüren alle: Da fehlt etwas, und das fehlt eben nicht nur in Großbritannien und in London, sondern es fehlt weltweit“, sagte Steinmeier im ZDF-„heute journal“. (dpa)

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Öffentliche Aufbahrung von Queen Elizabeth II. geht zu Ende

  • 08:00 Uhr:

Die öffentliche Aufbahrung der verstorbenen Queen Elizabeth II. ist zu Ende gegangen. Am Montagmorgen erwiesen die letzten Besucher der britischen Königin in der Londoner Westminster Hall die letzte Ehre. Der Sarg der Monarchin wird nun für seine Überführung in die nahegelegene Westminster Abbey vorbereitet. Dort beginnt um 09:00 Uhr (MESZ) der Einlass für die Gäste der Trauerfeier, die eigentliche Trauerfeier beginnt um 12:00 Uhr.

Zehntausende Menschen hatten in den vergangenen fünf Tagen stundenlang gewartet, um sich vor dem Sarg der Monarchin von der Königin zu verabschieden. (AFP)

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König Charles III. bedankt sich für die Anteilnahme

  • 06:44 Uhr:

Der britische König Charles III. hat sich für die große Anteilnahme nach dem Tod von Queen Elizabeth II. bedankt. „Wir waren über alle Maßen gerührt von allen, die sich die Mühe gemacht haben, zu kommen und dem lebenslangen Dienst meiner lieben Mutter, der verstorbenen Königin, die letzte Ehre zu erweisen“, erklärte der König am Sonntag. Zuvor hatten hochrangige Gäste aus aller Welt Elizabeth II. Respekt gezollt.

„Während wir uns alle auf das letzte Lebewohl vorbereiten, will ich diese Gelegenheit nutzen und all den unzähligen Menschen danken, die meiner Familie und mir in dieser Zeit der Trauer eine solche Unterstützung und Trost waren“, erklärte Charles einen Tag vor dem Staatsbegräbnis der Queen. Er und seine Frau Camilla seien von den Beileidsbekundungen und der Unterstützung aus Großbritannien und der ganzen Welt „tief berührt“. (AFP)

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