Mimi Fiedler: "Sein Zustand war insgesamt lebensgefährlich"

Vor wenigen Tagen schockierte Schauspieler Hardy Krüger jr. mit seiner Alkoholbeichte. Nun gibt er zu, dass ihn Kollegin Mimi Fiedler davor bewahrte, sich totzutrinken. Fiedler spricht nun über die damalige Zeit.

Im Juli 2011 brach die Welt von Hardy Krüger jr. zusammen. Sein Sohn Paul-Luca starb in der Nacht nach seiner Taufe. Er wurde gerade einmal acht Monate alt. Es wurde zu viel für den Schauspieler. Durch exzessiven Alkoholkonsum versuchte er die Trauer zu betäuben, trank bis zu sieben Flaschen Wein am Tag.

Im November 2013 brachte ihn das in die Notaufnahme. Er war für einen kurzen Moment quasi tot, wie er der „Bild am Sonntag“ erzählte. Damals erklärte er, dass eine Kollegin ihm geholfen habe. Wer das war, blieb ein Geheimnis. Nun wird bekannt, wer diese Stütze war: Mimi Fiedler.

„Hatte das Gefühl, Hardy habe sich komplett aufgegeben“

Hardy Krüger jr.: Der Schauspieler hatte ein schweres Alkoholproblem. (Quelle: IMAGO / Eventpress)

„Ich hatte das Gefühl, dass Hardy sich komplett aufgeben und in seiner großen Trauer zu Tode trinken wollte, um bei seinem Sohn zu sein“, so die Schauspielerin im „Bunte“-Doppelinterview zusammen mit Krüger. Die Anzeichen nahm sie wahr, weil sie selbst schon eine Vergangenheit als Alkoholikerin hatte. Fiedler weiter: „Ich war zu dem Zeitpunkt bereits seit zwei Jahren bei den Anonymen Alkoholikern und hatte mehrere Versuche, trocken zu werden, schon hinter mir. Ich kannte mich also aus“.

Fiedler sei seine Retterin gewesen. „Ich habe mich ertappt gefühlt“, erinnert sich der Sohn von Hardy Krüger an den Moment, als Fiedler das Gespräch mit ihm suchte. „Ich dachte, das sei nur eine Phase. Ich habe Alkohol nie als Problem gesehen, weil der immer zu meinem Leben dazugehört hatte. Schon als Kind habe ich die Gläser ausgetrunken, die auf dem Tisch übrig geblieben waren.“

„Hardys Zustand war lebensgefährlich“

Fiedler habe Krüger jr. dann überredet, sich in die Uni-Klinik in Frankfurt zu begeben. Dort habe sie in der Nähe des Alkoholkranken sein können. Die „Nachtschwestern“-Darstellerin weiter: „Bei mir war die Art zu trinken lebensgefährlich, Hardys Zustand war insgesamt lebensgefährlich. Er hätte jederzeit an Herzinfarkt, Nierenversagen, multiplem Organversagen oder Leberzirrhose sterben können.“

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Mittlerweile ist Hardy Krüger jr. seit gut sieben Jahren trocken. Auch Mimi Fiedler hat seit Jahren keinen Alkohol mehr angerührt.

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