Nora Tschirner: Keine Angst vor offenen Interviews

Nora Tschirner: Keine Angst vor offenen Interviews

Schon vor einem Jahr gab die Schauspielerin in einem Podcast Einblicke in die dunkelste Zeit ihres Lebens. An einem gewissen Zeitpunkt sei sie mental am Ende gewesen. „Ich konnte im Selbstversuch mitbekommen, was depressive Verstimmungen sind, tei…

Über den Umgang mit Depressionen sagt sie heute: „In den vergangenen Jahren ist viel passiert, aber nur fünf Prozent von dem, was passieren muss.“ Viele machen noch immer keine Therapie: „Nicht, weil sie nicht wollen, sondern, weil sie wissen: Sie sind kassenärztlich versichert, sie sind im System und können durchs Raster fallen. Da ist vieles noch der Wahnsinn in Tüten.“ Auch der ‚Tatort‘-Star selbst musste lange Zeit darum kämpfen, seine Emotionen anzunehmen. „Ich weiß noch, ich hatte die Angst, ich würde mich auflösen. Ich hatte so Angst davor, dass ich dachte: Wenn ich da hingucke, in den Abgrund, verliere ich den Halt, dass ich mich dematerialisiere. Ich hatte ein Gefühl von: Ich löse mich in eine Trilliarde Einzelteile auf oder Puzzleteile, die niemand wieder zusammensetzen kann“, berichtete Nora vor einiger Zeit. Gerade in Zeiten von Corona sei es wichtiger denn je, sich mit den eigenen Emotionen zu beschäftigen – egal wie dunkel diese seien. „Wenn wir es jetzt nicht hinkriegen, mit unseren Ängsten umzugehen und sie zu entdecken und zu zähmen, bevor hier bestimmte Zahlen von Todesfällen und wirtschaftliche Problemen auftreten, dann kann es sein, dass uns das zusätzlich noch mal sehr um die Ohren fliegt“, warnte sie.

BANG Showbiz

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