Prinz William: So half er einer afghanischen Familie bei der Flucht

Tausende Afghanen wollen noch immer das Land verlassen. Für viele ist eine Flucht derzeit fast unmöglich. Prinz William, 39, zeigte Engagement, indem er einen ehemaligen afghanischen Offizier und seine Familie rettete.

Prinz William hilft bei der Evakuierung eines afghanischen Soldaten

Die beiden sollen sich von der Militärakademie Sandhurst kennen, so der "Telegraph". 2006 hatte Prinz William dort seine Militärkarriere als Offiziersanwärter begonnen. Nach Angaben des "Telegraph" habe William von der Notlage des ehemaligen Kadetten erfahren und über den königlichen Marineoffizier Rob Dixen versucht, den Kontakt herzustellen.

Dixon wandte sich an das Personal vor Ort, die den Offizier, der vermutlich bei der afghanischen Nationalarmee gedient haben soll, und seine Familie ausfindig machen konnten. Der afghanische Offizier soll an einigen britischen Militäroperationen in Afghanistan beteiligt gewesen sein und eng mit den britischen Truppen zusammengearbeitet haben.

Prinz William und der ehemalige Kadett kennen sich aus der Militärakademie Sandhurst

Er und seine zehnköpfige Familie seien aufgrund ihrer engen Zusammenarbeit gegen die Taliban besonders gefährdet. Es wurde ihnen erlaubt, eine britische Maschine für die Ausreise zu besteigen, wofür sie zum militärischen Teil des Flughafens in Kabul gelangen mussten. Die Rettung gelang.

Major Andrew Fox, ein ehemaliger Fallschirmjäger, der drei Einsätze in Afghanistan absolvierte und bei der Evakuierung von Dolmetschern half, lobte die Aktion des Herzogs, so der "Telegraph". Er habe viele ähnliche Geschichten mitbekommen. "Es entspricht voll und ganz dem, was wir in der Armee in Bezug auf Werte, Loyalität, Respekt für andere und all diese Dinge lernen. Wir sind darauf trainiert zu helfen", sagte der Major.

Zusammenhalt und Unterstützung Prinz Harry richtet emotionale Worte an Afghanistan-Veteranen

Viele ehemalige Militärmitarbeiter versuchen afghanischen Freunden und Kameraden zu helfen

Der ehemalige Kommandeur des Joint Forces Command, General Sir Richard Barrons, sagte, dass es sehr viele britische Veteranen gegeben habe, die eingriffen und die Situationen ihrer afghanischen Freunde oder ehemaligen Kameraden meldeten, um ihnen so die Möglichkeit einer Ausreise zu erleichtern.

Doch nicht alle hatten Glück, diese Art der Unterstützung zu erhalten. Als sich die US-Truppen aus Afghanistan zurückzogen, setzte am Flughafen in Kabul eine Massenpanik ein. Hunderte verzweifelte Afghanen versuchten zu fliehen und irgendwie in die Flugzeuge zu gelangen. Familien wurden getrennt, Babys über die Zäune an Soldaten gereicht, andere warteten stundenlang in der Hoffnung, doch noch einen Platz in die Freiheit zu bekommen. Bilder, die man nicht vergisst.

Verwendete Quellen: Telegraph.co.uk

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