Sarah Ferguson: Queen steht ihr näher als eigene Mutter

Eigentlich kann man es kaum glauben. Sarah Ferguson, 61, gilt in der Retrospektive unbestritten als sympathische Skandalnudel des britischen Königshauses. Die ehemalige Frau von Prinz Andrew, 61, hat in der Vergangenheit kein Fettnäpfchen ausgelassen. Ihre Affären während der Ehe mit dem Royal gelangten rasch an die Öffentlichkeit. Der Höhepunkt: Ein Foto, das den amerikanischen Finanzmanager John Bryan beim Saugen an ihrem Zeh zeigte. Es folgen Scheidung und finanzielle Probleme – und wären da nicht die Kinder Prinzessin Beatrice, 33, und Prinzessin Eugenie, 31, wäre das Band zwischen der feurigen Rothaarigen und dem Königshaus wahrscheinlich schon längst zerschnitten. Aber das könnte ein Trugschluss sein: Denn Fergie, wie ihr Spitzname lautet, lebt nicht nur seit Jahren wieder mit ihrem Ex-Mann unter einem Dach. Die immer laute, aber doch amüsante Lebenskünstlerin hat ein besonderes Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter, das sogar die Bindung zu ihrer eigenen Mutter übertreffen soll.

Sarah Ferguson schwärmt von Queen Elizabeth und ihrer Großzügigkeit

Queen Elizabeth, 95, hat offenbar seit jeher eine Schwäche für die frühere Frau ihres Zweitältesten gehabt. Das zeigt sich vor allem in diesem Sommer, denn obwohl Sarah in den vergangenen Jahren immer einmal wieder für ein paar Tage mit Mitgliedern der königlichen Familie in Schottland verbrachte, reiste sie spätestens bei der Ankunft des verstorbenen Prinz Philip, †99, ab. Der Herzog von Edinburgh konnte seit den skandalösen Schlagzeilen um die Zehen-Affäre keine Begeisterung mehr für die Mutter seiner Enkelinnen entwickeln. Beide gingen sich bis zu seinem Tod aus dem Weg, heißt es. 

Mit der Königin allerdings soll Sarah ein enges Band geknüpft haben. Anlässlich der Veröffentlichung ihres ersten historischen Liebesromans "Her Heart For A Compass" schwärmte sie im Podcast "Tea with Twiggy" mit dem britischen Model Lesley Lawson, 71, von Queen Elizabeth als eine "flexible, verzeihende und großzügige" Monarchin. Im Vergleich zu der Beziehung mit ihrer eigenen Mutter Susan Barrantes, †61, die im September 1998 verstarb, stellte sie fest: "Ich denke, meine Schwiegermutter war für mich ehrlich gesagt mehr eine Mutter als meine Mutter." Fergusons Worte zeugen von tiefstem Respekt. "Ich glaube absolut, dass es keine größere Mentorin gibt," erzählte sie begeistert, "denn von der Zeit als junges Mädchen an bis heute war die Beständigkeit Ihrer Majestät eine große Ehre für mich, es ist eine große Ehre – das rührt mich zu Tränen.'" 




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Die Mutter der Herzogin von York sorgte in der britischen  High Society für Aufsehen, als sie während der Ehe mit Fergies Vater Sir Ronald Ferguson, †71, mit dem argentinischen Polospieler Hector Barrantes, †51, durchgebrannt war, den sie nach ihrer Scheidung gleich heiratete. Susan kam 1998 bei einem Autounfall ums Leben – ein Jahr nach dem Tod von Diana, †36. Sir Ronald starb 2003 an einem Herzinfarkt.

Prinz Andrew ist Fergies “schöner Exmann”

Trotz ihrer eigenen Scheidung betrachtete Sarah ihren früheren Mann Andrew offenbar immer als Fels in der Brandung. Die beiden leben zusammen in der Royal Lodge in Windsor und scheinen sich blendend zu verstehen. Im Podcast bezeichnete Sarah den Royal als ihren "schönen Ex-Ehemann", der "immer an mich glaubt". Ähnlich scheint es ihm mit ihr zu gehen. Fergie steht auch jetzt fest an seiner Seite, da er sich mit dem wohl größten Skandal seines Lebens auseinandersetzen muss. Seine Freundschaft mit dem verurteilten Sexualverbrecher Jeffrey Epstein, †66, und die damit in Zusammenhang stehende Zivilklage der Amerikanerin Virginia Roberts Giuffre, 38, wegen dreifachen Missbrauchs droht Andrew in den Abgrund zu stürzen. Sein Ruf scheint vollkommen ruiniert und sein Ansehen innerhalb der königlichen Familie auf dem Nullpunkt. Sein Anker in dieser verzweifelten Lage sind die Frauen in seinem Leben: Queen Elizabeth, die Töchter Beatrice und Eugenie – und Ex-Frau Sarah. Hier zeigt heute die 61-Jährige, dass Loyalität nicht nur die Spezialität ihrer Ex-Schwiegermutter ist. 

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