Sein Adoptivsohn ist gestorben

Alfred Biolek, 86, hat seinen Adoptivsohn Keith Biolek-Austin verloren. Eine Traueranzeige im Netz gibt an, dass Keith mit nur 58 Jahren am 23. April gestorben ist. Er wohnte bis zuletzt im US-Staat New Jersey. Gegenüber "Bild" bestätigte Alfred Biolek den Tod seines Adoptivsohnes. Die beiden hätten sich zuletzt im Dezember gesehen. "Wir hatten eine sehr enge Verbindung, bis Keith zurück nach Amerika gezogen ist. Trotz allem Abstand sind wir tief gerührt", sagt Biolek.

Alfred Biolek hatte zwei Adoptivsöhne

Der Unterhaltungskünstler hat noch einen weiteren Adoptivsohn, Scott Ritchie. Seitdem Biolek im Jahr 2010 auf einer Wendeltreppe stürzte und mit schweren Schädelverletzungen eine Zeit lang im Koma lag, kümmerte sich Scott vermehrt um ihn und begleitete ihn zu öffentlichen Events. 2014 adoptierte Biolek den 34 Jahre jüngeren Scott Ritchie.




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Karriere und Privatleben

Alfred Biolek wurde Ende der 1970er-Jahre mit Musik-, Talk- und Kochshows wie "Bio’s Bahnhof", "Boulevard Bio" und "alfredissimo!" bekannt. Privat ist über den Fernsehproduzenten, der in seiner Jugend Jura studierte, nicht viel bekannt. Besonders beim Thema Liebe hielt sich Biolek, zumindest in der Öffentlichkeit, immer bedeckt – bis er im Jahr 1991 von Filmemacher Rosa von Praunheim, 78, in der RTL-plus-Talkshow "Explosiv – Der heiße Stuhl" unfreiwillig geoutet wurde. Ein unangenehmer, aber im Nachhinein heilsamer Moment für Biolek, der seitdem offen mit seiner Sexualität umgeht und dafür viel positive Resonanz erhält.

Verwendete Quellen: Bild, focus.de, dignitymemorial.com, welt.de

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