Vanessa Mai: Nach diesem Auftritt rannte sie "heulend von der Bühne"

Vanessa Mai: Nach diesem Auftritt rannte sie "heulend von der Bühne"

Erfolg hat auch Schattenseiten

Vanessa Mai (28, “Sommerwind”) zählt heute zu den bekanntesten Schlagerkünstlerinnen Deutschlands. Dass ihr Erfolg aber auch Schattenseiten mit sich bringt, kommt nur selten zur Sprache. Im Interview mit dem Bahn-Magazin “DB Mobil” erinnert sie sich an einen emotionalen Tiefpunkt ihrer Karriere zurück. “Das war das erste Mal, dass ich nach einem Auftritt von der Bühne gerannt, heulend ins Auto gesprungen und weggefahren bin”, berichtet Mai von einem früheren Konzert beim Open-Air-Festival in Rheinland-Pfalz.

Damals habe sie ihre Songs eigentlich vor rund 4.000 Menschen zum Besten geben wollen. Da es mit der neuen Band allerdings nicht gut gelaufen sei – “der Sound war schlecht, es hat geregnet und ich war total neben mir” – wären am Ende nur noch 500 davon geblieben. Es sei eine schwierige Zeit gewesen, die verschiedenen Meinungen und der Druck der Medien hätten sie sehr belastet. “Irgendwann kam ich an einen Punkt, an dem gefühlt gar nichts mehr von mir da war”, so Mai.

Eine Veränderung musste her

Mit ihrem Ehemann und Manager Andreas Ferber (38), Stiefsohn von Schlagerstar Andrea Berg (55), habe sie sich dann für einen radikalen Schritt entschieden: Die geplante Tour sei abgesagt, ein fast fertiges Album verschoben und die Arbeit mit Geschäftspartnern beendet worden. “Das war wirklich krass, aber gleichzeitig war es auch der schönste Moment, weil wir einfach neu anfangen konnten, ohne dass uns jemand dabei zugeschaut oder reingeredet hat”, erklärt die 28-Jährige und fügt hinzu: “Im Nachhinein war diese Krise ein wichtiger Prozess für mich, damit ich zu einer selbstständigen Künstlerin werden konnte.” Ihr neues Album “Mai Tai” erscheint am morgigen Freitag (26. März).

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