Veronica Ferres produziert Formate über Erlemann-Entführung

Veronica Ferres produziert Formate über Erlemann-Entführung

Spielfilm bis Podcast

Der Fall des entführten elfjährigen Jungen Johannes Erlemann hielt 1981 die Welt in Atem. Erst nach 16 Tagen, gefangen in einem winzigen Verschlag, konnte der Sohn von Unternehmer Jochem Erlemann gegen Bezahlung von drei Millionen D-Mark Lösegeld befreit werden. Gemeinsam mit RTL und in enger Zusammenarbeit mit Johannes Erlemann widmet sich nun Veronica Ferres (57) als Produzentin und in Form von mehreren Formaten dem spektakulären Fall.

Als Spielfilm und Dokumentation sowie in einem Podcast und einem Buch wird das Martyrium des Johannes Erlemann aus vier unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. „Dieses Projekt ist für mich eine Lebensaufgabe, an dem ich bereits seit zehn Jahren gearbeitet habe“, sagt Erlemann über das ambitionierte Vorhaben. „Ohne Veronica Ferres hätte ich nicht die Bereitschaft gehabt, nun alles bedingungslos offenzulegen. Durch ein schicksalhaftes Treffen vor einigen Jahren habe ich nicht nur eine Freundin gewonnen, Veronica gehört auch zu meinen engsten Vertrauten.“

Bei dem angekündigten Spielfilm wird der Oscar-nominierte Marc Rothemund (53, „Sophie Scholl – Die letzten Tage“) die Regie übernehmen, wie Ferres in der Pressemitteilung von RTL verrät. Es handelt sich dabei um „seinen ersten TV-Spielfilm seit 20 Jahren“, so Ferres weiter. Lutz Heineking jr. („Der Pfau“, „Keine besonderen Vorkommnisse“) werde derweil die Dokumentation verantworten.

Warum sich RTL die Rechte an dem Stoff gesichert hat, erklärt Sascha Schwingel, Deputy Head of TV & Entertainment RTL Deutschland: „Es ist die Geschichte eines entführten Kindes – es ist aber auch eine Geschichte von enormem Kampfgeist und Überlebenswillen, eine Geschichte, die Mut macht. Wir danken Johannes Erlemann für sein Vertrauen, sie uns zu erzählen. Und wir freuen uns, dass wir ihm bei RTL Deutschland die Möglichkeit bieten können, sie gattungsübergreifend und in allen Facetten wiederzugeben.“ Die Veröffentlichung des Gesamtpakets, zu dem auch eine Berichterstattung im „stern“ zählen wird, ist für das kommende Jahr geplant.

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