Wegen "One Love"-Binde: Hans Sigl schimpft über deutsche Nationalmannschaft

„Bergdoktor“ macht seiner Wut Luft

Wegen "One Love"-Binde: Hans Sigl schimpft über deutsche Nationalmannschaft

Die WM in Katar steht in der Kritik. Eigentlich wollte die DFB-Elf ein Zeichen setzen, indem sie auf dem Feld die „One Love“-Binde trägt, doch daraus wird jetzt nichts. Die FIFA verbietet die Binde und droht mit Sanktionen bei einem Verstoß. Dass die Nationalmannschaft einknickt, ärgert „Bergdoktor“-Star Hans Sigl (53) und macht seinem Ärger auf Instagram Luft.

Dazu fallen Hans Sigl nur zwei Worte ein

Die sonst so ausgelassene WM-Stimmung fällt in diesem Jahr flach. Sowohl die DFB-Elf als auch FIFA stehen für die Entscheidung in der Kritik. Katar gilt als frauenfeindlich, homophob und korrupt – kein Zeichen zu setzen bekleckert weder die DFB-Elf noch die FIFA mit Ruhm.

Moderator Hans Sigl äußert sich gerne mal politisch, so auch jetzt. In seiner Instagram-Story teilt der „Bergdoktor“-Star ein Bild vom „Stern“. Dort wird die „One Love“-Binde groß in die Kamera gehalten mit der Unterschrift: „Aus Angst vor Fifa-Sanktionen: Deutschland und Co. verzichten auf ‚One Love‘-Armbinden“. Dafür hat Hans Sigl nur zwei Worte: „F**k you“. Seine Story unterlegt er mit dem gleichnamigen Song von Lily Allen (37). In seiner nächsten Story teilt Hans Sigl ein Video der Schauspielerin und Fernsehmoderatorin Minh-Khai Phan-Thi (48). In dem Clip ist die iranische Nationalmannschaft zu sehen, wie sie sich geschlossen weigert, ihre Nationalhymne mitzusingen, als einen stillen Protest gegen die Frauenfeindlichkeit in ihrem Land. Das kommentiert er mit den Worten: „Die iranische Mannschaft kann. DFB du nicht“.

Im Video: Fifa verbietet "One Love"-Binde

Wird Neuer die "One Love"-Binde vielleicht doch tragen?

Nachdem Verbot der „One Love“-Binde hagelte es harte Kritik gegen die DFB und die FIFA. Der Deutsche Fußballbund reicht Klage ein: „Die FIFA hat uns ein Zeichen für Diversität und Menschenrechte verboten. Sie hat dies mit massiven Androhungen sportlicher Sanktionen verbunden, ohne diese zu konkretisieren.“, sagt DFB-Sprecher Steffen Simon (57). Ziel ist, dass Manuel Neuer (36) zum zweiten WM-Spiel die „One Love“-Binde tragen darf.

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