"Alle Pläne dahin!" Riesen-Enttäuschung bei Kultfamilie "Die Reimanns"

  • „Ach Mann!“ So schön hatten sich „Die Reimanns“ Konny und Manu ihren Familien-Roadtrip zwischen den Wohnorten ihrer Kinder Jason und Janina vorgestellt.
  • Doch unter anderem eine ansteckende Krankheit machte ihnen einen Strich durch die Rechnung.
  • Bei Manu flossen bittere Tränen.

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Wenn das Schicksal Pläne durchkreuzt: Vor 19 Jahren, noch vor ihrer Auswanderung in den US-Staat Texas, hatte die RTLZWEI-Familie „Die Reimanns“ dort Urlaub gemacht. Einen Urlaub, den Konny (66) und Manu (53) jetzt noch einmal erleben wollten – mit Sohn Jason (31), dessen Frau Hunter und den Enkelsöhnen Kealan (7) und Oliver (4), die immer noch dort wohnen.

Auf dem Programm standen unter anderem ein Leuchtturm-Besuch, ein Benefiz-Lauf und der Besuch einer Schildkröten-Auffang-Station. Abenteuer, an denen die Enkelchen sicher Spaß haben würden, da waren die Großeltern überzeugt. Anschließend sollte es im geliehenen Wohnmobil weitergehen zu Tochter Janina und deren Familie nach Portland, Oregon, 3.900 Kilometer on the road. Doch dann kam alles etwas anders …

„Nein, ne?!“ Manu konnte nicht fassen, was Jason ihr kurz vor der Abreise am Telefon mitteilen musste: Der kleine Olli hatte Windpocken! Eine hochansteckende Krankheit, die Konny und Manu nicht riskieren wollten, Janinas Sohn Charlie (2) zu übertragen. „Alle Pläne sind dahin“, stellte Manu enttäuscht fest. Schweren Herzens disponierten sie und Konny um. Zwar blieb es beim Flug nach Dallas, doch statt sich dort von Jasons Familie abholen zu lassen und gleich gemeinsam weiterzureisen, fuhren sie erst mal im Leihwagen zu ihnen ins gut eine Autostunde entfernte Gainesville. Zumindest für eine Stippvisite mit Sicherheitsabstand wollten sie ihre Lieben sehen.

Konny Reimann: „Wir nehmen Situationen hin, wie sie sind“

Dass sie diese nicht in die Arme nehmen konnte, nahm Manu sichtlich mit, ihr kamen die Tränen. Nicht nur der vertrackten Situation sei das allerdings geschuldet: „Egal, ob wir uns jetzt zehn Minuten oder vier Tage sehen oder zwei Wochen sehen – sobald wir wieder wegfahren oder die Kinder wieder wegfahren, dann heul‘ ich halt immer.“ Anders als die emotionale Manu zeigt der gebürtige Hanseat Konny seine Gefühle nur verhalten: „Ich glaube, wir sind so ’ne Familie: Wir nehmen Situationen hin, wie sie sind.“ Tröstende Worte für sein „Engelchen“ hatte er trotzdem.

Nach dem viel zu kurzen Hallo-Sagen, bei dem Manu und Konny den mittlerweile beide erkrankten Enkeln Plüschwale zukommen ließen, ging es weiter, jetzt eben nur zu zweit. Doch auch der nächste Plan wurde durchkreuzt: Die Besteigung des Leuchtturms in Port Isabel war Konny bei ihrer früheren Reise zu teuer gewesen, nun aber wollten sie sich den Luxus gönnen. Doch nix da: Das historische Bauwerk war geschlossen. Das Schicksal schien es während dieses Trips wirklich nicht gut zu meinen mit Manu und Konny … „Wenn es nicht geht, dann geht das eben halt nicht.“ Was der pragmatische Handwerker schon bei Jasons Anruf gesagt hatte, galt auch jetzt.

Endlich gute Neuigkeiten

Und immerhin: So langsam schien die Pechsträhne der beiden ein Ende zu nehmen: Beim Benefiz-Strandlauf auf der South Padre Island zugunsten einer Auffangstation für verletzte Meeresschildkröten landete Manu überraschend auf dem dritten Platz in ihrer Alltagsgruppe und freute sich riesig darüber: „Wie geil ist das denn!“ Konny hatte vorher noch trocken verkündet: „Also ich persönlich halte vom Laufen gar nix.“ Doch seinem „Engelchen“ zuliebe war er mit angetreten, hatte durchgehalten und war sogar Hand in Hand mit ihr ins Ziel gelaufen. Später auf ihrer Reise würde Manu ihm diesen Liebesdienst zurückgeben, mit dem Pferdefan eine Ranch besuchen und sich trotz Ängsten sogar für einen kleinen Ausritt in den Sattel wagen.

Doch zuvor besuchten beide noch die Meeresschildkröten-Station und erfuhren vom Schicksal der tierischen Bewohner, deren Verletzungen allzu oft auf menschengemachten Müll in den Ozeanen zurückzuführen sind. Die tierliebe Manu konnte nicht anders: Patenschaften mussten her! Und so „adoptieren“ sie und Konny die Meeresschildkröten Allison und Fred, jeweils eine für Oliver und eine für Kealan, die sie so gerne auf ihrer Reise dabei gehabt hätten. Wie der Rest des Roadtrips verlaufen und ob das etwas älter als gedachte Leih-Wohnmobil alles gut überstehen würde, wird sicher in den nächsten Folgen der Dokusoap zu sehen sein. © 1&1 Mail & Media/teleschau

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