Die traurige Geschichte hinter Maribels Nacktshooting

Dieses Mal bei GNTM sollen Heidis Mädchen nackt auf einem Pferd posieren. Doch ausgerechnet Maribel, die selbst ein Pferd hat, ist “die Schlechteste” von allen. Der Grund dafür erschüttert.

Das erste Nacktschooting für Heidis Mädels

Deswegen, so meint man, dürfte es für die Schülerin auch kein Problem sein, auf dem Rücken eines Pferdes zu posieren, auch wenn sie dafür – “completely nude” sein muss. Ein Nacktshooting steht an und dieses entpuppt sich für so manches der Mädchen als “Herausforderung”, denn es ist “härter als gedacht”.

Während beispielsweise Nadine allein beim Anblick eines Pferdes eine “Angst” ergreift, die man “nicht so richtig in Worte fassen” kann, kennt sich Pferdenärrin Maribel mit den gutmütigen Vierbeinern aus. Doch was zuerst wie ein Vorteil gegenüber ihren Konkurrentinnen aussieht, ist schließlich das genaue Gegenteil davon.

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Maribel ist beim Nacktshooting “die Schlechteste von allen”. Fotografin Vicky Lawton, eine Meisterin ihres Fachs, weiß, wie sie die Mädchen in Szene setzt. Doch bei Maribel will sich der Zauber einfach nicht entfalten. Ihr ganzes Gesicht wirkt wie verkrampft. Lawton startet mehrere Versuche, spricht die Pferdeliebhaberin gezielt auf ihre Haltung, ihren Ausdruck und ihren Mund an, aber die Model-Anwärterin ist mit “den Gedanken ganz woanders”.

“Sie sind direkt alle gestorben”

Am Ende kann nur eines ihrer Fotos halbwegs überzeugen. Denn der Moment auf dem Pferd weckt traurige Erinnerungen und macht es Maribel unmöglich, locker zu posen. Der Grund dafür liegt an Maribels tragischem Schicksal, denn ihr Pferd, das einst ihrer Mutter gehörte, ist das Einzige, was ihr von ihrer Familie geblieben ist. Im Jahre 2016 verunglückten ihre Angehörigen auf dem Heimweg von einem Urlaub tödlich. Maribel verlor beide Eltern sowie ihre elfjährige Schwester. “Sie sind direkt alle gestorben”, so die zu diesem Zeitpunkt 15-Jährige, die aus diesem gemeinsamen, letzten Familien-Urlaub nur wenige Tage eher heimfuhr.

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Ich habe gestern in einem Buch einen Text gelesen der mich die Tränen hat laufen lassen.. in dem „Artikel“ geht es um einen Misthaufen. Zu dem Misthaufen sollte man nur eins wissen : -Er stinkt euer ganzes Haus voll -ihr habt ihn nicht bestellt & wisst nicht wer ihn dort abgeladen hat, könnt also niemand beschuldigen. -ihr fragt euch „warum ich“ Ihr könnt ihn mit euch rumschleppen & verliert Freunde, denn wer will schon jemanden in seiner Gegenwart, der nach Mist stinkt. Ihr könnt ihn aber auch, Schubkarre für Schubkarre, langsam leeren & er wird immer weniger. Übertragbar auf das Leben ist das, genau das selbe. Mir kamen die Tränen, weil es einfach so wahr war. Manchmal wird einem ein Haufen Mist vor die Tür gelegt und ihr seid völlig überfordert. Ich habe meinen Misthaufen eine sehr sehr lange Zeit mit mir rum geschleppt, bis ich angefangen habe ihn langsam Schubkarre für Schubkarre weg zu bringen. Es ist zwar noch nicht viel weniger, aber ich merke den Unterschied. Es fühlt sich nicht fair an, weil man ihn nicht bestellt hat und keinen darum bitten kann ihn wieder weg zu räumen.. Wie so eine „ironische“ Geschichte so viel Weisheit besitzen kann… Tragt euren Misthaufen nicht auch mit euch rum, beseitigt ihn lieber, selbst wenn es Monate/Jahre dauert, es lohnt sich!! #maribelsinspirations

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Nach dem Verlust ihrer Familie sei sie zu ihrer Oma gezogen. Bei der heute 86-Jährigen lebe sie auch immer noch. Maribels tragisches Schicksal erschüttert zutiefst. Tränen fließen bei vielen Mädchen auch ob der Vorstellung, die eigenen Eltern auf eine so schmerzliche Weise zu verlieren.

“Ein Gefühl von Einsamkeit”

Maribel selbst spricht auch immer wieder in ihrer Instagram-Story über ihre Psyche und das “große Loch” in ihrem Herzen: Es tut gut, darüber zu reden, aber “es wird niemals Menschen geben, die meine Familie ersetzen können. (…) Es schmerzt, weil es ein Gefühl von Einsamkeit hinterlässt.”

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Obschon ihre Freunde und ihre Oma ihr sehr geholfen haben, fühle sie sich als “Einzelkämpferin”. Beim Nacktshooting war sie vielleicht “die Schlechteste”, aber dass sie eine große Kämpferin ist, beweist sie jeden Tag aufs Neue.

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