Nach Pannen-Serie: "Tagesschau" muss abgebrochen werden

Falsche Beiträge, fehlender Ton: Neun Minuten lang kämpfte die “Tagesschau” am Dienstagnachmittag mit technischen Problemen. Der ARD blieb nichts anderes übrig, als die Sendung vorzeitig zu beenden.

“Jetzt sollte eigentlich ein Beitrag kommen und ein Hintergrundbild auch. Das haben wir beides nicht”, erklärte der 64-Jährige den Zuschauern. “Machen wir weiter mit dem nächsten Thema? Oder warten wir bis der Beitrag kommt? Sind wir überhaupt auf Sendung?”, fragte der Nachrichtensprecher die Regie.

“Wir müssen an dieser Stelle abbrechen”

“Es gibt offenbar ein ganz massives technisches Problem. Wir müssen die Sendung an dieser Stelle abbrechen, weil wir offenbar die Beiträge nicht abspielen können”, so der Moderator. “Es tut mir leid, dass wir nach einer knappen Minute wieder aufhören müssen. Vielleicht gelingt ja in den nächsten Minuten ein Neuanfang.” Die ARD blendete ein Foto ein mit dem Hinweis, dass eine Störung vorliegt. 

Statt der “Tagesschau” zeigte die ARD eine Störung. (Quelle: ARD / Screenshot)

Nach dreieinhalb Minuten meldete sich Boetzkes zurück. “Wir probieren es jetzt einfach nochmal”, zeigte sich der Moderator optimistisch. Doch auch der Neuanfang wollte nicht reibungslos funktionieren. Denn auch der Clip zur Corona-Impfung konnte nicht abgespielt werden. Stattdessen lief ein Video über Bauern in der Corona-Krise. “Wenn einmal der Wurm drin ist, dann ist er richtig drin. Das war der falsche Beitrag.” Der Clip danach wurde dann auch noch ohne Ton abgespielt.

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“Auch der zweite Anlauf hat nicht funktioniert, was auch immer dahinter stecken mag.” Nach neun Minuten beendete Claus-Erich Boetzkes das Drama der “Tagesschau” und verwies auf die Ausgabe um 20 Uhr. 

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