So machte sich Kader Loth unbeliebt

Die zweite Staffel "Kampf der Realitystars" (RTLzwei) steht in den Startlöchern: 25 Prominente kämpfen ab dem 14. Juli um 20:15 Uhr immer mittwochs um den Titel "Realitystar 2021" und 50.000 Euro Preisgeld. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verrät Teilnehmerin und Reality-TV-Urgestein Kader Loth (48), warum es die härteste Show ist, an der sie je teilgenommen hat, wie sie sich bei den anderen Kandidaten unbeliebt machte und wer für positive wie negative Stimmung in der Villa sorgte. Zudem verrät die ehemalige "Almkönigin", wie sie die Neuauflage der ProSieben-Show findet und warum sie beinahe wieder Teil von "Die Alm" geworden wäre.

Warum hatten Sie Lust auf “Kampf der Realitystars”?

Kader Loth: Na ja eine Reality-Queen, die seit der ersten Stunde dabei ist, darf doch nicht bei "Kampf der Realitystars" fehlen. Wenn ich nicht dabei bin, wer sonst? Die Mutter aller Trash-Queens. (lacht)

Haben Ihnen Ihre Realityshow-Erfahrungen bei dem Format geholfen?

Loth: Ja natürlich, als Profi habe ich meine Erfahrungen und Tricks aus sämtlichen TV-Formaten eingesetzt. Aber eins muss ich sagen: Das war die härteste Show, an der ich teilgenommen habe. Emotional und menschlich vor allem, denn 25 Kandidaten haben bisher noch nie in einem Format mitgemacht, oder? Ich bin froh, dass ich ein Teil dieses Formats war und auch einen zufriedenstellenden Platz ergattert habe. Lang lebe die Königin!

Welche Position haben Sie in der Villa übernommen, haben Sie auch mal den Ton angegeben?

Loth: Ich war natürlich auch nur eine der Kandidaten, aber die anderen haben mich schon ab und zu "Queen" genannt. Und weil ich mein eigenes Dixie-Klo hatte, war ich schon für andere Leute ein Dorn im Auge.

Mit wem haben Sie sich in der Villa am besten und am wenigsten verstanden und warum?

Loth: Am besten habe ich mich mit Jenefer Riili und Chris verstanden. Und auch mit der lieben Loona, also schon mit mehreren Leuten. Nicht so gut verstanden habe ich mich mit Andrej Mangold und Claudia Obert.

Prinz Frédéric von Anhalt ist unter den Kandidaten, mit ihm sind Sie bei “Die Burg” vor Jahren aneinandergeraten. Wie haben Sie auf seine Teilnahme reagiert?

Loth: Ich dachte nach all den Jahren kann man das Kapitel abschließen, was damals passiert ist. Und ich war wirklich sehr nervös wegen der Begegnung, aber habe gedacht: Wenn er sich entschuldigt, bin ich auch nicht so nachtragend nach all den Jahren. Ob er sich entschuldigt hat? Das verrate ich natürlich noch nicht.

Sie haben auf Instagram bereits angekündigt, dass in der Show “gekämpft, gelacht und geweint” wurde. In welchen Situationen kam es zu Tränen?

Loth: Es waren die zwischenmenschlichen Konfrontationen, keine Ausweichmöglichkeiten zu haben. Es geht ja auch darum, dass immer jemand die Show verlassen muss. Das kann emotional belastend sein, wir waren ja jeden Tag lange auf den Beinen. Du versuchst immer Fehler zu vermeiden, um keine Angriffsfläche zu bieten. Und ich musste immer konstant stark sein, als Reality-Queen wollte ich auch nicht nachgeben und Schwäche zeigen und das war für mich die Herausforderung. Immer die Starke zu spielen.

Warum wurde es in der Show auch lustig und welche Kandidaten waren dafür verantwortlich?

Loth: Lustig wurde es vor allem, weil wir den Cosimo drin hatten. Er ist einfach ein Spaßvogel. Oder auch diverse Partys, die wir machen konnten, wo gelacht und getanzt wurde. Wir waren ja auch vorher alle 14 Tage in Quarantäne und mehrfach getestet, sodass wir einfach mal wieder richtig feiern konnten. Auch die Challenges und die Spiele haben großen Spaß gemacht. Vor allem wenn man dann gesafed war.

Welche Streitigkeiten gab es in der Villa?

Loth: Einfach aufgrund der Vergangenheit konnte man davon ausgehen, dass es zwischen Andrej und Chris vielleicht nicht harmoniert.

Wie lautet ihr Fazit zur Show?

Loth: Ich habe es mir ehrlich gesagt einfacher vorgestellt. Aber diese zwischenmenschlichen Beziehungen mit so vielen verschiedenen starken Charakteren… Der Cast war sehr gut besetzt, also viele starke Persönlichkeiten haben mitgemacht. Dadurch war es für mich umso schwieriger, mich bei so vielen Kandidaten unter Beweis zu stellen, von einer Queen erwartet man ja leider immer doppelt so viel. Als Ansprechpartnerin war ich da und viele haben sich von mir beraten lassen. Meine Vorbildfunktion hat mich glücklich gemacht, aber irgendwann wollte ich mich auch mal fallen lassen. Das konnte ich einfach nicht, denn eine Queen darf keine Schwäche zeigen. Zwischendurch musste ich auf mein Dixie-Klo flüchten, um mal Luft zu holen.

Sie haben 2004 “Die Alm” gewonnen, derzeit feiert das Format ein TV-Comeback. Was sagen Sie zu der Neuauflage?

Loth: Ich bin ein großer Fan. Ich war auch eigentlich als Online-Co-Moderatorin engagiert für dieses Jahr und konnte es nicht wahrnehmen, aufgrund meiner Teilnahme bei "Kampf der Realitystars". Aber nächstes Jahr stehe ich zur Verfügung für "Die Alm". Und wenn die Einschaltquoten zusammenbrechen – ProSieben hat meine Nummer. Eine Königin lässt ihr Volk nicht im Stich! (lacht)

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