"Unser Teelicht glüht immer": Merkwürdiges Geständnis bei "Wer wird Millionär?"

Jeder Kandidat bei "Wer wird Millionär?" wird mit einem interessanten Hobby oder einer skurrilen Anekdote vorgestellt. Am Montag, dem 7. September, war das Ausplaudern der Jugendsünde allerdings ein bisschen mehr Info, als man sich gewünscht hätte … © 1&1 Mail & Media/teleschau

Seit dem 17. Lebensjahr habe er – in freudiger Erwartung – unterwegs stets ein Teelicht in der Hosentasche. Besonders skurril: bereits lange bevor er wusste, wann und mit wem es stattfinden würde. "Das erste Mal sollte schon romantisch sein." Die Wartezeit war wohl nicht kurz, denn er musste gelegentlich das Teelicht durch ein frisches austauschen.© TVNOW / Stefan Gregorowius
Ausgerechnet als es dann endlich so weit war, hatte er das analoge Romantik-Gadget ausnahmsweise nicht dabei. Marco Möllers Freundin saß im Publikum und beantwortete Jauchs Fragen zum Intimleben ebenso offenherzig: "Wir haben Kerzen über dem Bett … Unser Teelicht glüht immer", versicherte sie. Viel zu viel Information! Zum Glück gab es auch Quizfragen …© TVNOW / Stefan Gregorowius
Bei der 16.000-Euro-Frage war Donald Trumps vermeintlicher "Haussender" gesucht. Fox News, tippte Marco Möller richtig. Als der Moderator ansprach, dass nicht wenige Leute eine Wiederwahl des kontroversen Präsidenten für wahrscheinlich halten, kommentierte der Kandidat: "Ja, leider". Jauch wurde politisch: "So grausam kann Demokratie sein."© TVNOW / Stefan Gregorowius
"Wer war kinderlos?", wollte Jauch für 125.000 Euro wissen: Friedrich der Große, Karl der Große, Peter der Große, Katharina die Große. Der Telefonjoker wusste es nicht, hatte nur eine Tendenz zu Antwort D. Zu riskant für Möller, der sich mit 64.000 zufriedengab. Zurecht, denn richtig gewesen wäre Friedrich der Große.© TVNOW / Stefan Gregorowius
Oguz Basoglu träumte, das wissen Zuschauer aus der letzten Folge, von einem Familien-Planschbecken auf dem Garagendach. Das dürfte für 8.000 Euro locker drin sein. Mit dieser vielversprechenden Summe startete der Überhangkandidat in seinen zweiten TV-Auftritt.© TVNOW / Stefan Gregorowius
Gleich mit der ersten Frage hatte der Kandidat die Chance zu verdoppeln: "Welches Magazin wurde in diesem Jahr 100"? Die Frage war 16.000 Euro wert. Zur Wahl standen Playboy, kicker, BRAVO und die Apotheken Umschau. Für Oguz Basoglu stand sofort fest: Apotheken Umschau. Dennoch tat Jauch alles dafür, den Kandidaten zu verunsichern.© TVNOW / Stefan Gregorowius
Obwohl er die drei Alternativen eigentlich ausschloss, knickte der Kandidat bei Jauchs eindringlicher Frage ein: "Wollen Sie das absichern?" Oguz Basoglu entschied sich daraufhin für den Publikumsjoker. "Sie haben so eine Art, mich zu verunsichern", bekannte er. Jauch orakelte: "Vielleicht zu Recht, vielleicht zu Unrecht, wer weiß das schon?"© TVNOW / Stefan Gregorowius
Es war nett gemeint, dass Jauch den Kandidaten ausbremste. Doch die Zuschauer folgten dessen Argumentation und rieten zu 87 Prozent zur Apotheken Umschau. Richtig war aber der kicker. Basoglu fiel auf 500 Euro. Glück im Unglück: In der Vorwoche noch arbeitssuchend hatte er nun einen Arbeitsvertrag. "Das ist die bessere Geschichte", tröstete Jauch.© TVNOW / Stefan Gregorowius
An Jasmin Niedrich stach sofort das "Wacken 2018"-T-Shirt ins Auge. 2020 fiel das Metal-Festival Corona-bedingt aus. "Vielleicht wird es nächstes Jahr stattfinden, das könnte knapp werden", orakelte Jauch.© TVNOW / Stefan Gregorowius
Die 4.000-Euro-Frage: "Wovon spricht man häufig, wenn sich beispielsweise Vertreter von Wirtschaft und Industrie strafbar machen?" Eigentlich hatte Jasmin Niedrich das richtige Bauchgefühl, doch das mahnende Schicksal des Überhangkandidaten machte sie wohl übervorsichtig. Ein Joker musste dran glauben …© TVNOW / Stefan Gregorowius
Die Schwarmintelligenz im Saal bestätigte, vor die Wahl gestellt zwischen Weiße-Kragen-Kriminalität, Rosa-Schlüpfer-Vergehen, Karierte-Hemden-Delikte, Bunte-Socken-Verbrechen: Antwort A. Die 32.000-Euro-Frage rettete der Telefonjoker: Worin galt Sir Stirling Moss als bester Aktiver, der nie Weltmeister wurde? Korrekt war Formel 1-Fahrer.© TVNOW / Stefan Gregorowius
"Über wen heißt es im letzten Satz des Romans: 'Kein Geistlicher hat ihn begleitet'?" 125.000 Euro war die Antwort wert. Nach dem 50:50-Joker blieben Goethes Werther und Karl Mays Winnetou übrig. Jasmin Niedrich gab auf und ging mit 64.000 Euro. Werther wäre es gewesen. "Egal, um es mit dem Wendler zu sagen", verabschiedete Jauch die junge Dame.© TVNOW / Stefan Gregorowius
Benjamin Witzel kam nicht weit. Allerdings nur, weil die Sendezeit vorbei war, bevor der 37-Jährige aus Münster sich in höhere Gefilde erheben konnte. Erst bei 500 Euro bekannte er: "Ja, jetzt haben sie mich." Die Frage: "Ein kleiner Strich, genügt, um …?" "Sahne" zu schlagen, "Mehl" zu sieben, "Eier" zu trennen, "Butter" zu schmelzen.© TVNOW / Stefan Gregorowius
Er wählte zögerlich C. Jauch versprach: Im Fall des Fallens auf 0 Euro würde er die 500 spendieren. Nach der Pause durch den Werbeblock die Erleichterung: Die Antwort war korrekt. 1.000 Euro gab es für die Lösung, wie Borussia Dortmunds norwegischer Wunderstürmer Haaland mit Vornamen heißt. Erling war richtig. Weiter geht es nächsten Montag.© TVNOW / Stefan Gregorowius
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